Donnerstag, 17. August 2017

Hast du ein Ziel?

Habt IHR schon mal jemanden diese Frage gestellt?

Noch viel mehr interessiert mich allerdings:
Habt ihr auf diese Frage überhaupt eine Antwort bekommen?

Leider können viele Menschen keine spontane Antwort auf diese Frage geben. Ich persönlich finde es sehr traurig. Es ist doch die wichtigste Frage überhaupt und somit wird die Antwort auf diese Frage, gleichzeitig zur wichtigsten Antwort überhaupt.
Es sind lediglich 4 Worte.
"Was ist dein Ziel?"

Machen sich viele Menschen tatsächlich keine -bis wenige- Gedanken über diese Frage?
Man muss doch Ziele haben. Wünsche und Träume lassen sich nur dann erreichen und umsetzten, wenn sie definiert sind. Wir können unser Leben doch nicht einfach nur leben also, es nicht einfach nur an uns vorbeiziehen lassen.
Wir brauchen Visionen in unserem Leben. Ohne Visionen bleiben wir stehen. Wir bleiben dort, wo wir schon immer gewesen sind und während sich die Welt dreht und die anderen Menschen weiter gehen bleiben wir an unserem "Ort".


Müssen wir nicht neue Dinge erleben, um das Leben leben zu können? Nur aus neuen Situationen können wir lernen. Können wir größer werden. Nur durch unsere Neugier auf das Neue können wir wachsen.
Wie sollen wir erkennen was uns gut tut, wenn wir im "alten" verharren?
Woran wollen wir uns messen, wenn wir keine neuen Erlebnisse haben?
Tatsächlich ist Freiheit nur dann schön, wenn man sie lebt. Wünsche sind nur dann etwas tolles, wenn man sie hat. Träume nur dann vorhanden, wenn man sie zulässt. Ziele kann man nur dann definieren, wenn man sie wirklich leben möchte.

Es gibt kleine Ziele, mittlere Ziele und selbstverständlich auch GROSSE.
Doch alle drei Arten haben viele Dinge gemeinsam:
1 Man muss welche haben …
2 Man muss sie zulassen …
3 Man muss um sie kämpfen …
4 Man muss an sich und seine Ziele glauben …
5 Man muss, wenn man Ziele erreicht hat, neue finden …

Diese Aufstellung kann man ohne weiteres noch größer gestalten.
Doch ich glaube, dass diese 5 Punkte die wichtigsten Punkte sind.
WAS MEINT IHR?

Ohne Ziele kann ich kein Leben führen, dass mich befriedigt!
Wenn ich mein neues Buch in einem Verlag herausbringen möchte, ist die Chance darauf doch um ein vielfaches größer, wenn ich mein Ziel in die Hand nehme. Wenn ich mich auf Verlagssuche begebe. Wenn ich lediglich den Gedanken habe und mein Ziel nicht verfolge, wird es mit großer Sicherheit nichts werden.

Aber zurück zur Eingangsfrage.
Habt ihr anderen Menschen diese Frage bereits gestellt?
Wenn ja, welche Reaktionen habt ihr erhalten?
Wenn nein, probiert es einfach mal aus!

Doch eine Frage habe ich noch und ich wette, dass ihr schon jetzt wisst, welche Frage ich stellen werde.
Habt IHR EUCH selbst diese Frage schon gestellt?
Kennt IHR eure Ziele?
Falls ihr sie nicht kennt, dann aber los!

Garantiert wird euer Leben bunter werden wenn ihr es mit Zielen garniert.

Mit Zielen garniert und dann auch die 5 Punkte einhaltet.

Und hier gibt es noch mehr Lesespaß für euch!



Dienstag, 15. August 2017

Mach

... was Du willst  !

Aber nicht mit mir !!!

Für irgendwelche Spielchen bin ich nicht der RICHTIGE ... Nein, ich würde es mir nicht antun,  ein Spielball im Leben anderer Menschen zu sein ... Egal, wie "wichtig" diese Menschen auch in meinem Leben sein könnten ... egal, wie sehr ich vielleicht von ihnen profitieren könnte ...

Ich bin ich ... und ich werde ich bleiben !!!



Hört sich blöd an ...
Blöd,  weil einem eventuell tolle Geschäfte entgehen ... einem eventuell Geld durch die Lappen geht ... einem vielleicht sogar ein Projekt flöten geht, mit dem man berühmt geworden wäre ...

Tja, verschiedene Menschen haben halt unterschiedliche Ansichten ... ICH zum Beispiel mag es, morgens in den Spiegel zu schauen ... UND ich finde es ziemlich klasse,  wenn ich mir dabei in die Augen sehen kann ...
Geld und Glück fängt beides mit G an ...
Aber mir ist das G von Glück bedeutend wichtiger ...

Geld und Stolz hat beides 4 Buchstaben ... allerdings bevorzuge ich den Stolz ...


Selbstverständlich möchte auch ich Geld verdienen ... gute Projekte machen ... und DABEI REICH WERDEN ...
Aber mein Reichtum ist die Freiheit ... die Freiheit,  dass zu machen, was mir gefällt ... NICHT DAS ZU MACHEN, WAS ANDERE VON MIR VERLANGEN ...

Zumindest nicht im Job ...
In der Beziehung ... in der LIEBE ... in der Freundschaft ... ja, da bin ich gerne bereit auch die Wege des anderen zu gehen ... zumindest in den Maßen,  die ich für mich vertreten kann ...


Ich halte es hier eher mit Pippi Langstrumpf und "versuche" mir die Welt so zu machen,  wie sie mir gefällt ...

Ob es immer funktioniert ...?
Was meint ihr?
Aber "falls" es nicht immer klappt, kann ich doch zumindest sagen ... ICH HABE ES VERSUCHT ...!!!

Wer mich haben möchte,  muss mir das Gefühl von Freiheit geben ... und dann werde ich immer für ihn da sein ...
DANN WERDE ICH ALLES FÜR IHN TUN ...

Dieser Satz gilt übrigens GLEICHERMASSEN fürs PRIVATleben und den Job ...

Von diesen Ja-Sagern gibt es doch schon viel zu viele auf der Welt ... da werde ich zum Glück nicht mehr gebraucht ... um diesen Posten braucht niemand Angst zu haben ... hier werde ich mich garantiert nicht bewerben ...

Aber jeder wie er mag ...
Ich werde niemanden sein Leben madig machen ... wenn es jemanden gefällt,  dann soll er so weiter machen ... aber vielleicht merkt diese Person irgendwann,  dass es wichtigere Dinge im Leben gibt ...
Wichtigere Dinge als Geld ... !

Zum Beispiel Bücher ;-) !



Montag, 14. August 2017

Verbunden & frei

Volle Ille einfach ;-)

Immerhin heißt das Thema ja nicht:

"Angebunden und frei!" ;-)

Verbunden und frei!
Nur so funktioniert das Leben.

Okay ... ich revidiere! Mein Leben funktioniert nur so.Ob es sich bei anderen anders verhält? Ich vermag die Antwort darauf natürlich nicht geben. Allerdings vermag ich eine Vermutung abgeben.
Wie meine Vermutung lautet?
Ihr werdet es euch wohl denken können.

Nur mit einer Portion Freiheit, kann eine Verbundenheit funktionieren. Nur wenn jeder auch sein eigenes Leben führen darf, wird aus zwei Menschen ein Paar.
Wenn das eigene Leben komplett eingestellt wird, hat man verloren. Also, nicht nur man selbst, sondern -meiner Meinung nach- auch die Beziehung!


Warum?
Weil keiner mehr etwas neues zu erzählen hat. Weil niemand seine eigenen Träume verwirklichen kann. Es müssen keine GROSSEN Träume sein. Auch die kleinen Träume würden automatisch verschwinden.

Wenn man sein Leben für den anderen einstellt. Es sozusagen aufgibt.Besser gesagt, sich aufgibt, dann vergeht auch irgendwann die Freude am Leben.
Wahrscheinlich werden es einige verneinen. Allerdings stelle ich die "fiese" Behauptung auf, dass sich diese Menschen in die eigene Tasche lügen!

Da die Menschen unterschiedlich sind, gilt dies selbstverständlich auch für die Freiheiten. Einigen genügt es, alleine zum Sport zu gehen. Andere vergnügen sich alleine bei Hunderunden und noch andere mögen es, auch mal ein paar Tage alle an einen anderen Ort zu fahren.

Auch hier gilt, jeder wie er mag.

Angebunden sein, wäre nicht mein Ding. Der Drang nach Flucht wäre viel zu GROSS. Ganz schnell wäre ich verschwunden.
Nicht nur in Beziehungen gilt es bei mir. Auch in Zusammenarbeiten und Freundschaften. Wenn andere Menschen Sachen verlangen, die ich nicht geben möchte, muss man sich trennen. Dann kann auch eine tolle gemeinsame Zeit zu einem Abschluss kommen.

Wenn die Erwartungen das übertreffen, was man bereit ist, diesem Menschen zu geben,  dann ist es ein "angebunden" sein.

Lebt euch FREI und lasst euch nicht einengen oder anbinden.
Es ist euer Leben und ihr seid es euch schuldig, dieses Leben so zu genießen, wie es euch behagt.

Verbunden und frei!
Wenn man es schafft,eine Beziehung (oder eine Freundschaft) so zu leben,dann hat man etwas GROSSES, etwas BESONDERES erreicht!

Und jetzt bin ich NEUGIERIG!
Auf zu Daniela und ihre tanzenden Wellen ... ich bin schon ganz gespannt, was sie zu diesem Thema zu sagen hat ...

Habt nen tollen Tag!
Euer
Ben

Übrigens ... meine Bücher findet ihr hier:

Freitag, 11. August 2017

Bist du auch einer?

Weltverbesserer!

Wer gehört eigentlich

... zu dieser Kategorie?


Ich gehöre dazu!
Und ich hoffe, dass ihr auch die nächsten Sätze lesen werdet. Nicht, dass ihr glaubt. dass ich ein eingebildeter Fatzke bin.

Ja, ich gehöre dazu!
Sogar in doppelter Hinsicht. Ja ich gehöre dazu, obwohl ich weder etwas besonderes bin, oder besonders tolle Dinge mache.

Ich verbessere täglich meine Welt!
Auch wenn dieser Satz vielleicht egoistisch klingen mag, ist er es meiner Meinung nach nicht!
Jeder sollte seine Welt täglich verbessern. Sich an jedem Tag in Leben ein Highlight gönnen. Dafür sorgen, dass man glücklich ist. Sich sozusagen selbst belohnen.

Wenn man dies erreicht hat, was gar nicht schwierig ist, kann man sich auch um den Rest der Welt kümmern.
Natürlich nicht um alles. Für viele Dinge haben wir viel zu wenig Macht. Welch blödes Wort, aber leider musste ich es benutzen.

Doch wir können so viele Dinge verbessern. Alleine wenn ich einen Spaziergang mache, kann ich sofort zum Weltverbesserer werden.
Wenn ich Müll in der Hand habe, kann ich ihn in den Mülleimer werfen und nicht in die Natur verfrachten.
Falls ich ein Raucher bin, muss ich meine Kippen nicht in die Natur werfen.
Wenn ich ein Kaugummi nicht mehr mag, muss es nicht auf dem Boden in der City landen.


Es gibt so viele Dinge die ich selbst beeinflussen kann.
Auch wenn jetzt viele sagen werden, dass sie es sowieso so machen, wird es auch bei diesen andere Dinge geben, die sie an sich (ver)ändern können.
Niemand ist unfehlbar.
Aber sich an die eigene Nase zu fassen, ist manchmal gar nicht so leicht. Im Gegensatz dazu, ist es umso einfacher, andere Menschen zu verurteilen. Und wenn man sie nicht verurteilt, dann beurteilt man sie halt.

Also, ich bemühe mich täglich mehr, Dinge zu vermeiden, die der Umwelt und somit auch der Welt, schaden. Außerdem versuche ich, mir meine Welt so angenehm wie möglich zu machen.
Ich gehöre also zu den Weltverbesserern.
Zumindest irgendwie!

Es ist ganz einfach. Versucht es doch auch mal!

Jake ist übrigens auch einer!

Meine Welt hat sich durch ihn verbessert! :-)



Mittwoch, 9. August 2017

Verdienen

Kann / darf man sich Freundschaft verdienen?

Man kann nicht!


Ich finde, der Moment in dem man sich eine Freundschaft verdienen will, sagt mir viel Negatives aus.
So ist zumindest meine Meinung und ich glaube, dass man mich von dieser Meinung auch nicht abbringen kann.
Selbstverständlich ist es beidseitig so. Bei einer richtigen Freundschaft zählt nicht geben und nehmen. Zumindest nicht das Aufwiegen dieser beiden Komponenten. Wenn es eine wirkliche Freundschaft ist, zähle ich hierbei nicht mit. Dann bin ich relativ leidenschaftslos dabei, ob ich etwas mehr gegeben habe als ich bekommen habe. Dann ist mir nur wichtig, dass unsere Freundschaft echt ist.

Bei einer echten Freundschaft muss man auch nicht täglich Kontakt haben. Ich glaube, dass es nicht mal notwendig ist, welchen Licht in Kontakt zu sein. Wenn man weiß, dass man sich auf die andere Person verlassen kann und, dass sie für einen da es, wenn man ihn braucht, dann hat man bei der Wahl der Freundschaft richtig gewählt.


Sich um Freundschaft zu bemühen darf nicht sein.
Versteht mich nicht falsch, selbstverständlich bemüht man sich, dass eine Freundschaft erhalten bleibt. Allerdings muss dieses Bemühen so verlaufen, dass man es gar nicht merkt. Es muss automatisch geschehen, weil man das Bedürfnis hat, bestimmte Sachen mit diesem Freund/mit dieser Freundin gemeinsam zu machen. Der Drang nach Nähe muss gegeben sein und darf nicht künstlich -durch Bemühungen- in Kraft treten.

Sich eine Freundschaft zu verdienen wollen, ist für mich ähnlich, wie sich eine Freundschaft zu erkaufen. Es ist nicht möglich!
Weil es dann keine Freundschaft ist.

Selbstverständlich kann ich hierbei nur von mir sprechen. Von mir und meinen Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens gemacht habe. Krampfhaft hinter irgendwelchen Menschen her zu laufen macht nicht nur keinen Sinn, sondern raubt einem auch noch seine Kräfte. Kräfte, die man viel lieber dazu verwenden sollte glücklich zu sein. Glücklich zu sein und seine Zeit mit den Menschen zu verbringen, die daran auch Interesse haben!

In einer Freundschaft stecken Automatismen. Jeder weiß wie der andere tickt und nimmt ihnen so wie er ist. Jeder von uns hat Fehler und einen wahren Freund darf man auch auf seine Fehler ansprechen. Ihn darauf ansprechen und erwarten, dass er nicht wütend auf einen wird. Die Freundschaft ist etwas Großes und richtige Freunde hat man, meiner Meinung nach zumindest, nur wenige in seinem Leben.

So wie ich anfange mir eine Freundschaft verdienen zu wollen, beweise ich mir in diesem Augenblick, dass ich es gleich lassen sollte. Ich muss mir bei einem anderen Menschen nichts verdienen. Er muss mich mögen wie ich bin und mich mit allen meinen Stärken und Schwächen akzeptieren.


Selbstredend muss man eine Freundschaft pflegen. Aber ich für meinen Teil habe entschieden, dass zwischen pflegen und verdienen ein riesiger Unterschied ist.

Apropos Freundschaft! :-)



Dienstag, 8. August 2017

Einfach mal eine

... kurze Story !

Ausgewählt, extra für euch ... :-)



!!! Derzeit für NUR 1,99 Euro !!!

Endlich

 Ich dachte, mein großer Augenblick wäre gekommen und freute mich.
Endlich nicht mehr nur blöd danebenstehen, endlich durfte ich eine wichtige Aufnahme übernehmen. Voller Tatendrang fragte ich daher,
„Was darf ich machen?“
Ich sah mich schon mit einem Fotoapparat bewaffnet am Strand stehen und Carlos knipsen.
„Mein Kaffee, du darfst mir meinen Kaffee geben“, kam kurz und trocken aus Frankys Mund.
„Ups! Dein Kaffee …“
„Sag jetzt nichts Falsches.“
„Tja ... Also … Dein Kaffeebecher … Der liegt schon leer im Müll.“
„Guter Witz Nick. Los, gib her!“ Franky lachte kurz auf.
„War kein Witz. Deinen Kaffee hat …“, ich wurde unterbrochen.
„Wahrscheinlich Christa getrunken.“
„Woher weißt du?“
„Hab geraten. War doch letztes Mal auch so.“

Franky hatte recht und ich lachte. Das Lachen hätte ich vielleicht lieber unterdrücken sollen. Aber nun war es raus.
„Und warum hast du Horst mir keinen neuen Kaffee geholt? Weshalb hat ihn überhaupt Christa getrunken? Du bist zu blöd zum Kaffee holen und willst an meine Fotoausrüstung? Kannst du knicken!“
Etwas dagegen zu sagen machte jetzt keinen Sinn und so machte ich mich ein weiteres Mal auf den Weg zum Kiosk.

Meine Freunde waren mit Feuereifer dabei und beiden hatten mächtigen Spaß. Ich freute mich für sie, schließlich war es doch das Schönste auf der Welt, wenn man Spaß bei dem hat, von dem man lebt.
Mich hatte keiner von ihnen vermisst, obwohl ich natürlich auch den zweiten Kaffee für Franky verbockt hatte. Aber ich fand, mich traf in diesem Fall keine Schuld. Als ich auf dem Weg vom Kiosk zurück zum Strand war, sah ich ein kleines Mädchen hinter einem Strandkorb sitzen. Von dort aus beobachtete sie Carlos beim Surfen und staunte dabei mit offenem Mund.
„Erwischt“, sagte ich und Lina erschrak sich. Sie beruhigte sich aber sofort, als sie mich erkannte.
„Ich hatte schon Angst, dass du Herr Moritz bist.“
„Wer ist Herr Moritz?“ Ich hatte keine Ahnung.
„Mein Lehrer.“
„Und genau zu dem bringe ich dich jetzt auch.“
„Bitte nicht.“ Ein flehendes Gesicht sah mich an.
„Kleine, du musst zur Schule.“
„Nick. Ich würde so gerne weiter bei Carlos zusehen. Danach gehe ich auch sofort zur Schule.“, sie sah mich dabei mit ihren süßen kleinen Kinderaugen an.
„Nein, du musst jetzt in die Schule.“
„Bitte Nick. Nur heute.“, Lina nahm mich in den Arm.
„Zum Teufel. Aber nur, bis Carlos fertig ist.“
„Danke Nick.“
„Eine Bedingung habe ich noch. Wenn du zur Schule gehst, sagst du Herrn Moritz die Wahrheit. Deiner Oma übrigens heute Nachmittag auch. Versprochen?“ Ernst war mein Blick.
„Ja, versprochen.“

Nun saßen wir zusammen am Strand und beobachteten Carlos und Franky. Wobei Lina nur Augen für Carlos hatte und ich abwechselnd zu beiden sah. Es hätte ja sein können, dass ich tatsächlich mal gebraucht wurde. Da es aber nicht so war, trank ich meinen Kaffee und beobachtete Lina. Als ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte, griff ich nach dem anderen Becher. Leider war der Kaffee bereits kalt und so ging ich schnell zum Mülleimer und säuberte den Strand von meinen Bechern.
Als ich wieder bei Lina war, erzählte sie mir mit großer Begeisterung von Carlos letzten Sprüngen. Sie versuchte die Sprünge am Strand nachzumachen, was leider nicht so gut funktionierte. Erst, als ich ihr half und sie hoch in die Luft warf, fühlte sich auch wie ein Surfer.
„Ich will so gut werden wie Carlos“, rief Lina mit strahlenden Augen.
„Dann musst du aber ordentlich üben.“
„Ich weiß. Mache ich auch.“
Es war lustig. Ich hatte mit Lina mindestens genauso viel Spaß, wie meine Freunde bei ihrem Spot. Wir lachten, hielten uns die Augen zu, fasten uns an den Kopf und sangen sogar zusammen. Die Zeit verging viel zu schnell, und als Carlos endgültig aus dem Wasser kam, sah mich Lina fast etwas traurig an.
Aber abgemacht ist abgemacht und versprochen ist versprochen. Lina machte sich auf den Weg zur Schule. Sie hatte zwar etwas Angst davor, tat es aber für mich.

Ich brachte sie noch hoch zur Promenade und holte anschließend am Kiosk drei  Becher Kaffee. Als ich die drei Becher, ohne Zwischenstopp, zu meinen Freunden gebracht hatte, war ich irgendwie stolz auf mich. Erst, als wir den Kaffee getrunken hatten, bemerkte Franky, dass ich es tatsächlich geschafft hatte, ihm einen Kaffee zu besorgen.
„Mensch Nick, du hast es tatsächlich geschafft. Ich bin wahnsinnig stolz auf dich.“, Franky lachte.
„Ja, ich bin ein Held.“ Freudig über das Lob sah ich zu Franky.
„Nein, ein Held bist du erst, wenn du ein Bier organisiert hast.“
„Dann werde ich mich auf den Weg machen und zum Helden aufsteigen.“
Auch das Sixpack brachte ich fehlerfrei und ohne Zwischenstopp vom Kiosk an den Strand. Wir saßen zwischen der Fotoausrüstung und den Surfbrettern und stießen auf den tollen Tag an.
„Auf uns“, sagte Carlos.
„Wir waren gut.“, meinte Franky.
Doch ich sagte nur „Prost.“, da ich nun wirklich nicht viel dazu beigetragen hatte.
Aber die strahlenden Gesichter meiner Freunde machten mich glücklich und ich war stolz darauf, solche Freunde zu haben:

Als ich klein war, hasste ich Dia-Abende und auch später, wenn irgendwelche befreundeten Pärchen ihre Urlaubsfotos zeigten, auf denen sowieso alles gleich aussah, war ich ehr gelangweilt. Aber heute Abend, als ich mir gefühlte zweitausend Surffotos ansehen durfte, war es anders. Es machte Spaß, sich die Bilder anzusehen. Franky hatte Weltklasse Fotos gemacht, die natürlich nur deshalb so gut waren, weil Carlos ein absoluter Topsurfer ist und es heute Morgen eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte.

Wenn wir nicht heute einen Grund zum Feiern hatten, wann dann? Wir machten einen Kneipenbummel und landeten ganz zum Schluss in der Wunderbar. Es waren viele Frauen, genau wie wir, auf Partytour und wir trafen einige mehrmals am Abend in unterschiedlichen Kneipen und Bars.
Auch in der Wunderbar waren so einige der Frauen, denen wir heute bereits begegnet waren. Einige waren ausgesprochen hübsch, einige ausgesprochen willig und einige wenige sogar hübsch und willig. Doch heute hatte keine Frau eine Chance bei uns. Es war unser Abend und wir wussten genau, wie wir ihn beenden wollten.


Zusammen mit einem Scheidebier auf dem Balkon und genau dort saßen wir auch irgendwann und schauten Löcher in den Nachthimmel. Geredet hatten wir heute genug und so schwiegen wir und genossen es.




Montag, 7. August 2017

Montag / Auf der Schleimspur durchs Leben

Kennt jeder ... Oder?

Hat bestimmt auch jeder schon mal gemacht! Oder?

Zumindest einen Abschnitt im Leben. Oder ist es wirklich so, dass es Menschen gibt, die es noch nie getan haben?
Ich muss gestehen, dass ich es mir nur schwer vorstellen kann, dass es Menschen gibt, die noch nie eine Schleimspur hinterlassen haben!
Niemals würde ich das über mich behaupten.

Und um ehrlich zu sein, ich finde es auch nicht schlimm. Zumindest dann nicht, wenn es im begrenzten Rahmen ist. Wenn man sich weiterhin im Spiegel ansehen kann.
Ganz ohne Schleimspur hätten wir doch häufig Probleme. Es hat doch schon in der Schule begonnen.
Oder habt ihr allen euren Lehrern immer gesagt, was ihr von ihnen gehalten habt?
Dann kam die Ausbildung ... Auch da habt ihr ganz bestimmt (so, wie ich auch) manchmal etwas LIEBES zum Ausbilder gesagt.
Also, etwas LIEBES, anstatt die Wahrheit ... ;-)

Was ich aber echt KACKE finde ist:
Wenn man Dinge macht, über die man sich bei anderen aufregt.
Wenn man sich über andere Menschen /Kollegen aufregt und anschließend zusammen mit diesen irgendwelche Dinge unternimmt. Nicht einfach Dinge, ohne dabei persönlichen Kontakt zu haben. Nein, sich auch noch mit diesen total ätzenden und unangenehmen Menschen trifft. (oder müsste ich hier trieft schreiben? Wegen der Schleimspur?) ;-)
Wenn man es macht, um beruflich erfolgreicher zu sein. Weil man lieber seine Seele verkauft, anstatt weniger andere Dinge ...

Grausam finde ich solche Einstellungen!
Klar gibt es Menschen die ich nicht mag. Dann allerdings ziehe ich Konsequenzen daraus. Ich vermeide den Kontakt und würde ganz sicher nicht auf die Idee kommen, ein gemeinsames Projekt zu starten.
Würde mich mit diesen Menschen nicht in der Öffentlichkeit zeigen, nur damit ich anschließend ein paar Bücher mehr verkaufe ...
Falls es denn überhaupt so ist. Immerhin weiß man es ja nicht vorher ... ;-)

Was ich auch nicht mag ist dieses gesagte / geschriebene: "Süße, Schatz, toller Mensch, viel Glück, viel Erfolg, eine ganze Menge Verkäufe" ...
Zumindest dann nicht, wenn es nicht ehrlich gemeint ist. Und ganz ehrlich, bei vielen kann es nicht so gemeint sein.
So häufig, wie es einige schreiben und wünschen, kann es dabei nur einen Haken geben ... ;-)

Ich habe gemerkt, dass sich das Leben viel entspannter und viel zufriedener anfühlt, wenn man keine Nachrichten beantworten muss, die man eigentlich gar nicht beantworten will.
Wenn man sein Leben glücklich führen kann, ohne sich ständig Gedanken darüber machen zu müssen, wie man seine nächsten Worte wählen muss/will, ist es eine verdammt tolle Sache.

Mein Tipp ist daher:
Verzichtet auf die Schleimspuren des Lebens!
Sie tun nicht gut. Sie bewirken lediglich, dass man keine innere Zufriedenheit findet!

Und jetzt bin ich NEUGIERIG!
Auf zu Daniela und ihre tanzenden Wellen ... ich bin schon ganz gespannt, was sie zu diesem Thema zu sagen hat ...

Habt nen tollen Tag!
Euer
Ben

Übrigens ... meine Bücher findet ihr hier: