Freitag, 2. Dezember 2016

Dafür habe ich keine Zeit

...

???

Ich finde, dass dieser Satz auch wie folgt heißen könnte :

"Da habe ich keine Lust zu/drauf ..."

Ist meine Meinung da etwa zu extrem?
Sagt ihr es mir ...

Wenn ich wirklich etwas machen möchte, dann nehme ich mir die Zeit dafür ... Zumindest dann, wenn es um ALLGEMEINE Dinge geht ...
Selbstverständlich kann es sein, dass ich die Frage gestellt bekomme, um ich am nächsten Samstag mit zum Fußball komme ... ich aber an diesem Samstag tatsächlich schon verabredet bin ...


Aber um diese Situation möchte ich mich gar nicht kümmern. Mir geht es viel mehr um diese Aussage, wenn die Frage gelautet hat ... "Hast Du mal Lust mit mir zum Fußball zu gehen ..."
Wenn da diese Antwort kommt, die ich bereits in der Überschrift genannt habe, dann finde ich es nahezu LÄCHERLICH ...

Warum ich es finde?
Na mal ganz ehrlich ... da kann man doch gleich sagen "Sorry, auf Fußball habe ich keine Lust ..." oder wenn es ein anderer Grund ist ... Falls sogar ich der Grund bin ... dann kann man mir doch sagen, dass man mit mir nicht ins Stadion gehen möchte ...


Die Wahrheit kann man doch sehr viel besser verstehen ... mir geht es zumindest so ... außerdem brauche ich mir dann keine unnötigen Gedanken machen ... brauche keine Vermutungen anstellen ... brauch nicht überlegen, ob ich eventuell etwas falsches gemacht habe ...

Schaut mal ... folgende Situation ... also, nur als Beispiel!
"Hast Du Lust, mit mir in den Wildpark zu kommen?"
"Dafür habe ich keine Zeit ..."

Hä???
Wat für ne Aussage? Der Wildpark hat wahrscheinlich an mindestens 360 Tagen im Jahr geöffnet ... wer will ernsthaft behaupten, dass er schon jetzt weiß, dass er an allen 360 Tagen keine Zeit dafür hat ...
Schwachsinn ...!!!


Ich würde dann doch sehr viel lieber eine der nächsten Antworten bekommen ...
  • "Tiere in der Gefangenschaft schau ich mir nicht an ...!"
  • "Tierparks sind zu teuer ...!"
  • "Ich kann mir etwas schöneres vorstellen, als mit DIR Tiere gucken zu gehen ...!"
Den letzten Satz würde mir übrigens mein Freund Franky an den Kopf werfen ... aber genau aus diesem Grund schätzen wir uns  ja auch so ...

Wenn man grad nen schlechten Tag hat, macht man sich doch nach einem "Dafür habe ich keine Zeit" unendlich viele Gedanken ... man überlegt, was man vielleicht falsch gemacht hat ... man zweifelt vielleicht sogar an der Freundschaft ...

Und es ist so UNNÖTIG ...
Immerhin sind ja für jede Gelegenheit auch die passenden Worte gefunden worden ... Warum sollten wir sie nicht auch (be)nutzen, wenn sie gebraucht werden ...
Aus welchem Grund sollten wir jemanden mit einer total dusseligen Aussage aus der Ruhe bringen?
Ja, weshalb sollten wir jemanden, nur weil wir einen dämlichen und nichtssagenden Satz benutzen, den Tag ... im schlimmsten Fall sogar die nächsten Tage versauen ...?


Also,

sagen wir doch einfach klar und deutlich, was wir auch ausdrücken möchten ...

Habt nen tollen Tag ...

Sagt DAS RICHTIGE

und macht euch keine unnötigen Gedanken ...

Euer

Ben

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Mögt ihr Dates?

Frei nach dem Motto:
So datet Deutschland ... erfahrt IHR jetzt alles, was wichtig ist ... ;-)

Tatsächlich haben 40 % der Deutschen schon die Liebe auf den ersten Blick erleben dürfen ... Hm, ich überlege gerade, ob ich diese Zahl zu hoch oder doch viel zu niedrig finden soll ... Aber die Wissenschaft wird es schon wissen ...!
Cool finde ich allerdings, dass 10 % daran glauben, ohne es jemals erfahren zu haben ... Da kommt doch der GUTE ALTE SATZ "Die Hoffnung stirbt zuletzt ...!" mal wieder zur GELTUNG ...

Allerdings ist mir klar geworden, weshalb es so viele Singles in Deutschland gibt ... Es kann gar nicht anders sein ... Die Statistik verrät uns nämlich auch, dass 80 % der Frauen UND 74 % der Männer, darauf warten, dass das ANDERE GESCHLECHT den ersten Schritt macht ...
Hm ... Probleme über Probleme ... ;-)

Wo ich EUCH doch gerade meinen Blog ... und dann auch noch über das Internet... präsentiere ... Es ist tatsächlich so, dass 76 % aller 20 - 30 JÄHRIGEN sich bereits 1 x über das Internet zu einem Blind Date verabredet haben ... GANZ SCHÖN VIEL ...
Zumindest dann, wenn ich mir dabei Gedanken darüber mache, dass man keine Ahnung hat, wer hinter einem Profil steckt ...

Aber nicht nur ich scheine so zu denken ... Immerhin haben 56 % der Frauen und 20 % der Männer vor diesem Date "gekniffen" ... Natürlich OHNE abzusagen ...!!!
Tja ... sind die Frauen nun schlauer ... oder feiger ...? ;-)

Herr/Frau-Durchschnitt verliebt sich übrigens 7 x vor der Ehe ...
Hier stellt sich mir eine doch sehr -wie ich finde- sehr interessante Frage ... WAS MACHEN MENSCHEN, die niemals HEIRATEN ...?


Und nun ratet mal, wie häufig sich Singles pro Jahr auf einen Dating-Partner einlassen ...
Was habt IHR getippt?
3 x ...?
Nein ... Falsch!
VIER MAL im Jahr gibts ein Date ... hier gibt es komischer Weise keine Unterscheidung zwischen den weiblichen und den männlichen Singles.

Der Sex gehört selbstverständlich in jede gute Statistik dazu ... UND somit darf ich euch verraten, dass 73 %, erst nach mehreren Begnungen mit einander schlafen ...
Dagegen "treiben" es 10 % bereits in der ersten Nacht miteinander ... ;-)

Ich habe mir gleich mal meinen Taschenrechner geholt und bin auf ein sehr merkwürdiges Ergebnis gekommen ... 73 + 10 = 83 ...
Hm ... und was machen die restlichen 17 % ...?
Okay, ich habe die Statistik nicht erstellt ... Vielleicht sollten wir mal NACHFRAGEN ... ;-)

Erstaunt war ich über die Zahl 2.000 ...
Tatsächlich gibt soviele Singlebörsen, Partnervermittlungen und Erotiktreffs im Internet ... UND wisst IHR was ...?
Die machen mit der LIEBE einen MEGA Umsatz ...
180 Millionen Euro im Jahr lassen WIR DEUTESCHEN uns das "Geschäft" mit der Liebe kosten ...
HUT AB ...!!!

Genug Zahlen für heute?
Keine Angst, ich bin auch gleich fertig ... Lasst mich nur noch einen Satz weitergeben ...


Die Mehrzahl der Frauen erhofft sich von einem Flirt einen schönen Abend ... Die Mehrzahl der Männer hofft -hingegen- auf Sex ...

So ... nun sind wir wieder etwas schlauer ...!

Geniesst das Leben

Euer

Ben

Mittwoch, 30. November 2016

Gezeiten und Leben

... kennt IHR sie ?


Oder besser gefragt ... Habt IHR euch schon Mal Gedanken darüber gemacht ...?


Ich bin durch Zufall darauf gestoßen ... Im Internet ...
Plötzlich hatte ich diese Geschichte auf dem Schirm ...


UND nun möchte ich sie EUCH zeigen ...

"sag' mir", fragt das Herz die Seele, " sag mir bitte, warum ich in diesem Leben so oft verschieden schlagen muss!"
"weißt du, kleines, es bestimmen die Gezeiten die Heftigkeit deiner Reaktionen." weiß die Seele zu antworten.
"die Gezeiten?" fragt das Herz nach, "du meinst, das auf und ab im leben eines Menschen?"
"ja….das auf und ab im leben eines Menschen. frag' das Gefühl, meine Schwester….es wird dir genauer erklären können!"
und so wendet sich das Herz an das Gefühl.
"sag' mir, Gefühl….du kannst mir verständlich machen, warum ich im Leben derart unterschiedlich schlagen muss?"
"aber ja, mein Herz, ich vermag es dir zu sagen." antwortet das Gefühl.
"es bedingt immer einer gewissen Erscheinung, die mich dich veranlasst, deinen Rhythmus zu ändern."
Erstaunt schaut das Herz sein Gefühl an: "aber….was hat ein Außenstehendes mit uns zu tun?"
Lächelnd streicht das Gefühl seinem Herzen über sein Haar…..
"es gibt Seelen, die berühren mich derart stark, dass ich mit meiner Reaktion diese willkommen heissen muss, oder aber mich abwenden lässt….und so schlägst auch du um, weil du mich spüren kannst und meinen Eindrücken auf deine Art Nachdruck verleihst. Und das macht uns perfekt."
"mhhh…." grübelt das Herz…"aber…woher nimmst du denn diese Eindrücke?" möchte es wissen.
"es ist die Fähigkeit, uns jedermann nahe zu lassen…..oder ihn von uns abzustossen."
"ich habe doch schon so oft heftig reagieren müssen….das waren die Menschen, die du zulassen konntest?" bohrt das Herzchen.
"ja…und am heftigsten war es immer, wenn wir in Übereinstimmung mit Seele und Geist jemanden in uns herein gelassen haben….."
"HALT!!" meldet sich der Gedanke.
"wenn es So war, habt ihr oft nicht auf mich gehört!"
"na na…" beschwichtigt die Seele, "hattest du denn nicht auch wohlgefallen an dem, was das Gefühl annahm?"
"schon," lenkt der Gedanke ein, "aber es war stets zu vehement, unser liebes Gefühl!"
"aber nein", antwortet dieses, "warum sollten wir das Glück denn entbehren? Auch, wenn es sehr bald weitergehen musste? Sind es nicht die Momente, die uns immer wieder leben lassen?"
"….auch, wenn es nur für eine kurze Zeit andauern sollte….es gilt, das Glück zu erfahren, nicht zu halten, wenn es weiterwandern muss" ergänzt die Seele.
"ach!!....und dann muss ich so arg schlagen?" will das herz wissen.
"ja….das soll so sein!" flicht das Gefühl ein.
"ja…aber….wo sind denn all die, die mir einst derart zugesetzt haben?" stammelt das Herz
"die, mein kleines Herz, die haben ein anderes Ziel gefunden." beruhigt der Verstand
Seufzend legt das Gefühl seine arme um die Seele und schaut auf seine alten Wunden.
"ja….die Gezeiten des Lebens….man darf sie immer nur Händeln, man kann sie nie beeinflussen! Dies übernehmen Sonne, Mond und Sterne! Und sammeln wollen wir uns in bitterer Zeit und offen sein für die kommende süsse….dem Licht des Lebens, seinem sinn und dem wohlgefallen und der Schönheit unseres seins."
(Autor unbekannt)

Ich finde ... WIR leben in jeder Sekunde in den Gezeiten des LEBENS ...!

Wie ist EURE Meinung?

Einen coolen Tag

Wünscht

Ben

Dienstag, 29. November 2016

Hallo liebe

... mir noch unbekannte Welt!


Ich möchte dir heute schreiben, weil Du ganz sicher bereits schon lange auf mich wartest!
Sehr viel gibt es, was Du zu bieten hast und was ich dringend noch erleben / erforschen möchte. Meine Neugier steigt stetig an und ich bin bereit, meine nächsten Schritte zu wagen. Ja, ich werde sie gehen, auch wenn andere der Meinung sind, dass die Schritte schwierig sind, dass ich vielleicht daran scheitern könne.
Ja, dass ich an DIR zerbrechen könnte!

Zerbrechen?
Welch merkwürdiges Wort sich doch einige für mich und mein Leben ausdenken.
Ich möchte doch lediglich zu dir und neue Dinge lernen. Meine Erfahrungen machen. Sie einsammeln und aufsaugen!

Zerbrechen?
Nein, ich werde es ganz sicher nicht!
Wenn etwas nicht klappen sollte, aus welchen Gründen auch immer, es sein mag, werde ich höchstens meine Lehren daraus ziehen.
Werde mir überlegen, ob dieser Punkt zu groß für mich gewesen ist. Oder ob ich es einfach anders, auf eine andere Art und Weise angehen muss.


Zerbrechen?
Ganz sicher nicht. Lernen werde ich daraus.
Allerdings kann ich nur dann daraus lernen, wenn ich es vorher versucht habe.

Zerbrechen?
Ein fast etwas unheimliches Wort!
Finde ich und ich habe die Vermutung, dass ich nicht ganz alleine diese Ansicht vertreten werde.

Liebe unbekannte Welt, aus welchem Grund sollte ich mir bereits vor oder während meinem Weg zu dir Gedanken über ein Scheitern machen?
Nein, ich habe keine Angst. Ich bin MUTIG!
Meine Neugier und meine Träume sind groß genug, es mit dir aufzunehmen.

Zerbrechen?
Würde ich höchstens daran, wenn ich es nicht versuchen würde. Wenn die Feigheit den Mut überflügeln würde.
Nur, wenn ich mit dem Vorwurf leben müsste, nicht alles versucht zu haben. Nur dann, wenn ich in meinem Spiegel jemanden ansehen müsste, dem ich nicht ins Gesicht sehen könnte, hätte ich einen Grund.
Einen Grund zu zerbrechen!

Doch da ich weiß, dass Du bereits auf mich wartest, wirst Du mich auch empfangen. Du wirst mir, wie auch jedem anderen, die Chance geben meine Ziele zu erreichen. Du wirst mir die Möglichkeit geben, meine Träume zu (er)leben.

Du bist keine schlechte Welt, nur weil Du für mich und für andere noch in großen Teilen unbekannt bist.
Es liegt nicht an dir, dass die Menschen Angst vor dir haben.


Nein, es liegt ausschließlich an uns Menschen.

Montag, 28. November 2016

Damals als Welpe

Als ich ein Welpe war!


Ich habe es durch Zufall gefunden ... es ist auch schon älter ... aber LEIDER noch immer sehr WAHR ...!!!

Doch gemeinsam können wir etwas dagegen unternehmen ... !

Euer

Ben


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.

Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.

Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.

Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.


Text aus: Jim Willis, "Die leise Stimme der Seele"

Sonntag, 27. November 2016

1. Advent

Aber ich habe noch eine Frage ... ;-)

Wie wäre es jetzt -zum 1. Advent- schon mit einer Weihnachtsgeschichte ...?

Viel Freude wünscht

  Ben




“Der allererste Weihnachtsbaum”



(Herrmann Löns)

Der Weihnachtsmann ging durch den Wald. Er war ärgerlich. Sein weißer Spitz, der sonst immer
lustig bellend vor ihm lief, merkte das und schlich hinter seinem Herrn mit eingezogener Rute her.
Er hatte nämlich nicht mehr die rechte Freude an seiner Tätigkeit. Es war alle Jahre dasselbe. Es
war kein Schwung in der Sache. Spielzeug und Esswaren, das war auf die Dauer nichts. Die Kinder
freuten sich wohl darüber, aber quieken sollten sie und jubeln und singen, so wollte er es, das taten
sie aber nur selten.

Den ganzen Dezembermonat hatte der Weihnachtsmann schon darüber
nachgedacht, was er wohl Neues erfinden könne, um einmal wieder eine rechte Weihnachtsfreude
in die Kinderwelt zu bringen, eine Weihnachtsfreude, an der auch die Großen teilnehmen können.
Kostbarkeiten durften es auch nicht sein, denn er hatte so und soviel auszugeben und mehr nicht.

So stapfte er denn auch durch den verschneiten Wald, bis er auf dem Kreuzwege war, dort wollte er
das Christkindchen treffen. Mit dem beriet er sich nämlich immer über die Verteilung der Gaben.
Schon von weitem sah er, dass das Christkindchen da war, denn ein heller Schein war dort. Das
Christkindchen hatte ein langes, weißes Pelzkleidchen an und lachte über das ganze Gesicht. Denn
um es herum lagen große Bündel Kleeheu und Bohnenstiegen und Espen und Weidenzweige, und
daran taten sich die hungrigen Hirsche und Rehe und Hasen gütlich.
Sogar für die Sauen gab es etwas, Kastanien, Eicheln und Rüben.

Der Weihnachtsmann nahm seinen Wolkenschieber ab und bot dem Christkindchen die Tageszeit.
“Na Alterchen, wie geht`s?” fragte das Christkind, “hast wohl schlechte Laune?” Damit hakte es
den Alten unter und ging mit ihm. Hinter ihnen trabte der kleine Spitz, aber er sah gar nicht mehr
betrübt aus und hielt seinen Schwanz kühn in die Luft.
“Ja”, sagte der Weihnachtsmann, “die ganze Sache macht mir so recht keinen Spaß mehr. Liegt es
am Alter oder an sonst was, ich weiß nicht, ich hab keinen Fiduz mehr dazu. Das mit den
Pfefferkuchen und den Äpfeln und Nüssen, das ist nichts mehr. Das essen sie auf, und dann ist das
Fest vorbei. Man müsste etwas Neues erfinden, etwas, das nicht zum Essen und nicht zum Spielen
ist, aber wobei Alt und Jung singt und lacht und fröhlich wird.”

Das Christkindchen nickte und machte ein nachdenkliches Gesicht; dann sagte es: “Da hast du
Recht, Alter, mir ist das auch schon aufgefallen. Ich habe daran auch schon gedacht, aber das ist
nicht so leicht.”
“Das ist es ja gerade”, knurrte der Weihnachtsmann, “ich bin zu alt und zu dumm dazu. Ich habe
schon richtiges Kopfweh von den ganzen Nachdenken, und es fällt mir doch nichts Vernünftiges
ein. Wenn es so weiter geht, schläft allmählich die ganze Sache ein, und es wird ein Fest wie alle
anderen, von dem die Menschen dann weiter nichts haben, als faulenzen, essen und trinken.”

Nachdenklich gingen beide durch den weißen Winterwald, der Weihnachtsmann mit brummigem,
das Christkindchen mit nachdenklichem Gesicht. Es war so still im Walde, kein Zweig rührte sich,
nur, wenn die Eule sich auf einen Ast setzte, fiel ein Stück Schneebehang mit halblautem Ton
herab. So kamen die beiden, den Spitz hinter sich, aus dem hohen Holze auf einen alten Kahlschlag,
auf dem große und kleine Tannen standen. Das sah nun wunderschön aus. Der Mond schien hell
und klar, alle Sterne leuchteten, der Schnee sah aus wie Silber, und die Tannen standen darin,
schwarz und weiß, dass es eine Pracht war. Eine fünf Fuß hohe Tanne, die allein im Vordergrunde
stand, sah besonders reizend aus. Sie war regelmäßig gewachsen, hatte auf jedem Zweig einen
Schneestreifen, an den Zweigspitzen kleine Eiszapfen, und glitzerte und flimmerte nur so im
Mondenschein.

Das Christkindchen ließ den Arm des Weihnachtsmanns los, stieß den Alten an, zeigte auf die
Tanne und sagte: “Ist das nicht wunderhübsch?”

“Ja”, sagte der Alte, “aber was hilft mir das?” “Gib ein paar Äpfel her”, sagte das Christkindchen,
“ich habe einen Gedanken”.
Der Weihnachtsmann machte ein dummes Gesicht, denn er konnte es sich nicht recht vorstellen,
dass das Christkind bei der Kälte Appetit auf die eiskalten Äpfel hatte. Er hatte zwar noch einen
guten alten Schnaps in seinem Dachsholster, aber den mochte er dem Christkindchen nicht
anbieten. Er machte sein Tragband ab, stellte seine riesige Kiepe in den Schnee, kramte darin herum
und langte ein paar recht schöne Äpfel heraus. Dann fasste er in die Tasche, holte sein Messer
heraus, wetzte es an einem Buchsstamm und reichte es dem Christkindchen. “Sieh, wie schlau du
bist”, sagte das Christkindchen, “nun schneid` mal etwas Bindfaden in zweifingerlange Stücke, und
mach mir kleine, spitze Pflöckchen.” Dem Alten kam das alles etwas ulkig vor, aber er sagte nichts
und tat, was das Christkind ihm sagte. Als er die Bindfadenenden und die Pflöckchen fertig hatte,
nahm das Christkind einen Apfel, steckte ein Pflöckchen hinein, band den Faden daran und hängte
den an einen Ast.

“So”, sagte es dann, “nun müssen auch an die anderen welche und dabei kannst du helfen, aber
vorsichtig, dass kein Schnee abfällt!”
Der Alte half, obgleich er nicht wusste, warum. Aber es machte ihm schließlich Spaß, und als die
ganze kleine Tanne voll mit rotbäckigen Äpfeln hing, da trat er fünf Schritte zurück, lachte und
sagte: “Kiek, wie niedlich das aussieht! Aber was hat das alles für`n Zweck?”
“Braucht denn alles gleich einen Zweck zu haben?” lachte das Christkind. “Pass auf, das wird noch
schöner. Nun gib mal Nüsse her!”
Der Alte krabbelte aus seiner Kiepe Walnüsse heraus und gab sie dem Christkindchen. Das steckte
in jedes ein Hölzchen, machte einen Faden daran, rieb immer eine Nuss an der goldenen Oberseite
seiner Flügel, und dann war die Nuss golden, und die nächste an der silbernen Unterseite seiner
Flügel, und dann hatte es eine silberne Nuss, und hing die zwischen die Äpfel.
“Was sagst nun, Alterchen?” fragte es dann, “ist das nicht allerliebst?”
“Ja”, sagte der, “aber ich weiß immer noch nicht ....... “Kommt schon!”, lachte das Christkindchen,
“hast du Lichter?”
“Lichter nicht”, meinte der Weihnachtsmann, “aber `n Wachsstock!”
“Das ist fein”, sagte das Christkind, nahm den Wachsstock, zerschnitt ihn und drehte erst ein Stück
um den Mitteltrieb des Bäumchens und die anderen Stücke um die Zweigenden, bog sie hübsch
gerade und sagte dann: “Feuerzeug hast du noch?”
“Gewiss”, sagte der Alte, holte Stein, Stahl und Schwammdose heraus, pinkte Feuer aus dem Stein,
ließ den Zunder in der Schwammdose zum Glimmen kommen und steckte daran ein paar
Schwefelspäne an. Die gab er dem Christkindchen. Das nahm einen hellbrennenden Schwefelspan
und steckte damit erst das oberste Licht an, dann das nächste davon rechts, dann das
gegenüberliegende, und rund um das Bäumchen gehend, brachte es so ein Licht nach dem andern
zum Brennen.

Da stand nun das Bäumchen im Schnee; aus seinen halbverschneiten dunklen Gezweig sahen die
roten Backen der Äpfel, die Gold - und Silbernüsse blitzten und funkelten, und die gelben
Wachskerzen brannten feierlich. Das Christkindchen lachte über das ganze rosige Gesicht und
patschte in die Hände, der alte Weihnachtsmann sah gar nicht mehr so brummig aus, und der kleine
weiße Spitz sprang hin und her und bellte.
Als die Lichter ein wenig heruntergebrannt waren, wehte das Christkindchen mit seinen
goldsilbernen Flügeln, und da gingen die Lichter aus. Es sagte dem Weihnachtsmann, er solle das
Bäumchen vorsichtig absägen. Das tat der, und dann gingen beide den Berg hinab und nahmen das
bunte Bäumchen mit.

Als sie in den Ort kamen, schlief schon alles. Beim kleinsten Hause machten die beiden halt. Das
Christkindchen machte leise die Tür auf und trat ein; der Weihnachtsmann ging hinterher. In der

Stube stand ein dreibeiniger Schemel mit einer durchlochten Platte, den stellten sie auf den Tisch
und steckten den Baum hinein. Der Weihnachtsmann legte dann noch allerlei schöne Dinge,
Spielzeug, Kuchen, Äpfel und Nüsse unter den Baum, und dann verließen beide das Haus ebenso
leise, wie sie es betreten hatten.

Als der Mann, dem das Häuschen gehörte, am anderen Morgen erwachte und den bunten Baum sah,
da staunte er und wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Als er aber an den Türpfosten, den des
Christkinds Flügel gestreift hatte, Gold - und Silberflimmer hängen sah, da wusste er Bescheid. Er
steckte die Lichter an dem Bäumchen an und weckte Frau und Kinder.
Das war eine Freude in dem kleinen Hause, wie an keinem Weihnachtstage. Keines von den
Kindern sah nach dem Spielzeug und nach dem Kuchen und den Äpfeln, sie sahen nur nach dem
Lichterbaum. Sie fassten sich an den Händen, tanzten um den Baum und sangen alle
Weihnachtslieder, die sie wussten, und selbst das Kleinste, was noch auf dem Arme getragen
wurde, krähte, was er krähen konnte.




Vor dem Fenster aber standen das Christkindchen und der Weihnachtsmann und sahen lächelnd zu.
Als es helllichter Tag geworden war, da kamen die Freunde und Verwandten des Bergmanns; sahen
sich das Bäumchen an, freuten sich darüber und gingen gleich in den Wald, um sich für ihre Kinder
auch ein Weihnachtsbäumchen zu holen. Die anderen Leute, die das sahen, machten es nach, jeder
holte sich einen Tannenbaum und putzte ihn an, der eine so, der andere so, aber Lichter, Äpfel und
Nüsse hingen sie alle daran.

Als es dann Abend wurde, brannte im ganzen Dorfe Haus bei Haus ein Weihnachtsbaum, überall
hörte man Weihnachtslieder und das Jubeln und Lachen der Kinder.
Von da aus ist der Weihnachtsmann über ganz Deutschland gewandert und von da über die ganze
Erde. Weil aber der erste Weihnachtsbaum am Morgen brannte, so wird in manchen Gegenden den
Kindern morgens beschert.

Freitag, 25. November 2016

Lachen

... oh manno, wie schön es ist !


Nichts zu LACHEN zu haben muss grausam sein ... !!!


Lustig finde ich allerdings die Beschreibung in Wikipedia ...:

Lachen ist ein angeborenes Ausdrucksverhalten des Menschen, das nicht nur, aber vor allem in der Gemeinschaft mit anderen seine Wirkung entfaltet. Lachen ist
  • die natürliche Reaktion eines gesunden Menschen auf komische oder erheiternde Situationen,
  • erscheint aber auch als Entlastungsreaktion nach überwundenen Gefahren oder
  • zur Abwendung drohender sozialer Konflikte
  • sowie als Abwehrmechanismus gegen spontane Angstzustände
Das hört sich schon sehr nach einer Wissenschaft anstatt nach Spaß an ...
Mit jemanden zusammen LACHEN zu können ist das GRÖSSTE überhaupt auf der Welt ... Zusammen zu LACHEN bdeutet für mich, dass man zusammen glücklich ist ...


Fällt EUCH eine andere Kombination ein, die ähnlich schön ist?
Spaß zusammen mit einem anderen Menschen haben ist ein wahnsinnig tolles Erlebnis ... Es baut eine enorme Nähe auf ... ein Erlebnis von Geborgenheit ... der Wohlfühlfaktor steigt in die Höhe ... alles ist FARBENFROHER als sonst ...
Habt IHR jemanden, mit dem IHR LACHEN könnt ...
Dann seid GLÜCKLICH darüber ... !!!
Mir persönlich gefällt übrigens die Beschreibung von Rosenstolz viel mehr, als diese komischen Worte, die ich bei Wikipedia gefunden habe ... !!!
Kennt IHR das Lied ...?
Es sagt so unendlich viel aus ...

Lachen kann ich nur für dich
Du bleibst stumm
und ich weiß
ich sollt´ wieder geh´n
Reden konnt´ ich nur mit dir
Nacht für Nacht
Decktest zu mich mit ´nem Wort von dir
und du warst immer nah
Lachen - hast du mir gesagt
Du mußt lachen
komm steh wieder auf
Vergiß die Welt
und laß die Augen zu
Meine Hand ist bei dir
Lieben konnt´ ich nur für dich
Nur du weißt
was ich mein´
kennst die Bitterkeit
Schweigen kann ich nur mit dir
Jedesmal
Hör´ dir zu mit dem Bild vor mir
und du bist immer nah
Lachen - hast du mir gesagt
Du mußt lachen
komm steh wieder auf
Vergiß die Welt
und laß die Augen zu
Meine Hand ist bei dir


Und ... Wikipedia oder Rosenstolz ... Was ist schöner ...? ;-)
Wobei ... wenn wir schon beim Thema LACHEN sind ... dann darf eine Sache nicht fehlen ... ein Punkt, der mir sehr wichtig ist ... etwas, was ich tatsächlich HASSE ... und ich HASSE nicht wirklich viele Dinge ... Okay, ich mag so einiges nicht ... ;-) ... ABER HASS ist ein sehr GROSSER Begriff ...
Aber ich HASSE es tatsächlich, wenn jemand dieses gespielte ... dieses unechte ... dieses furchtbar künstliche ... dieses laute ... dieses penetrante ... dieses aufgesetzte ...
DIESE ÜBERFLÜSSIGE LACHEN an den Tag legt ...


Es ist schon schlimm genug, wenn sich jemand am Nebentisch, mit dem ich nichts zu tun habe, so verhält ...
Aber wenn mein Gesprächspartner meint, mir dieses Lachen präsentieren zu müssen ... DANN ERGREIFE ICH SCHLAGARTIG DIE FLUCHT ...
Zum Glück bin ich in der tollen Lage, dies zu können  ... ich muss mir diesen SCHEISS nicht mehr geben  ...

Aber Augenblicke mit einem Menschen zu verbringen und zu LACHEN ist der Wahnsinn ... es ist so schön, in lachende Augen zu blicken ... zu erkennen,  dass sich dein Gegenüber ebenso wohl wie du fühlt ... dieses LACHEN, obwohl niemend etwas gesagt gesagt hat. Man lacht von innen heraus, weil man glücklich ist ... weil man froh ist, Zeit mit einem besonderen Menschen verbringen zu dürfen ... weil man stolz ist, dass dieser besondere Menschen genau DIR seine kostbare Zeit schenkt ...

Noch am Abend, obwohl das treffen bereits einige Stunden her ist, hat man dieses LACHEN auf den Lippen ... ja, und dieses LACHEN in seinem Herzen ... und zwar ganz tief verankert ...
Man ist weit von einander entfernt ... vielleicht 50 ... oder 250 ... oder auch 310 Kilometer ...
Und doch ist man sich ganz nah ... so nah,  wie andere Menschen nicht sind, obwohl sie genau nebeneinander sitzen ... !!!

In diesen Momenten geht mir immer ein Satz durch den Kopf ...

"Man muss auch mal GLÜCK haben ..."   ;-)

Einen Tag mit ganz besonders viel ECHTEN LACHEN wünscht

 Ben