Montag, 26. September 2016

Niemand liebt mich!

Die Liebe

… liebt mich nicht.

Und küssen tut sie mich schon gar nicht!

Kennst du Menschen, die solche Sätze von sich geben? Oder machst du es vielleicht sogar selbst?
Und nun? Ist wirklich alles blöd? Liegt es ausschließlich an anderen Menschen? Liegt es an der Liebe?
Oder liegt es doch tatsächlich an einem Menschen?
An uns selbst?

Wenn ich Ziele oder Wünsche, vielleicht sogar Träume habe, dann muss ich auch etwas für sie tun. Wenn ich immer nur am Warten bin, kann mir eventuell der Zufall helfen - manche nennen es auch Schicksal -, doch die Chance auf ein Erfolgserlebnis ist nicht wirklich groß.


Vielleicht sollten wir einfach damit beginnen, die Initiative zu ergreifen. Es machen und bereit sein zu starten. Den Mut haben, neue Türen zu öffnen und die Wege, die hinter diesen Türen liegen, zu gehen.

Ob es einfach ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Warum ich es nicht kann, möchte ich mit einem Satz erklären: „Ich sage solche Sätze nicht!“

Du musst etwas tun. Etwas für dich!
Und zwar im doppelten Sinne.
Dieses ‚etwas für sich selbst machen’, beginnt jeden Morgen und es sollte IN SACHEN LIEBE schon beginnen, bevor eine neue Liebe in unser Leben getreten ist.
Wenn wir nichts für uns tun, wird die Liebe uns niemals küssen.

Soll ich mal mit dem ersten Teil, dieses - etwas für sich selbst machen - beginnen?
Häufig sehe ich Menschen, die ungepflegt und schmierig durch die Gegend laufen. Mir persönlich ist es egal, wie sich andere darstellen (zumindest wenn sie nicht wie ein Iltis muffeln!). Doch wenn diese Menschen darüber jammern, dass sie alleine sind, dass sie sich eine Beziehung wünschen, dass ein Leben mit einem Partner sehr viel schöner wäre, dann kann ich nur den Kopf schütteln.

Warum sollte sich jemand für dich, für mich, für uns interessieren, wenn wir wie Nachbars Lumpi durch die Welt ziehen?
Aber mal abgesehen von den anderen: Ich muss mir doch auch selbst gefallen. Ich muss mich mögen und wohlfühlen. Ich muss mich - im wahrsten Sinne - selbst riechen können.

Ich kann einfach nicht verstehen, warum sich einige Menschen so gehenlassen.
Okay, es ist nicht meine Angelegenheit und zum Glück bin ich da etwas anders gestrickt.
Was ich aber wirklich lächerlich finde, ist, wenn diese Gattung Mensch darüber jammert, dass die Liebe sie nicht liebt und auch nicht küsst.

Doch es gibt noch einen Punkt: Das Warten.
Dieses Warten auf die Liebe kann dich nicht nur zermürben, es ist auch in den meisten Fällen relativ erfolglos.

Wie überall im Leben, musst du auch in der Liebe etwas dafür machen.
Manchmal genügt ein Lächeln, häufig reichen wenige Worte, ganz selten sogar ein einziger Blick.
Versucht es doch mal.
Geht nicht, gibt`s nicht. Alles kann funktionieren, wenn wir es wirklich wollen.
Ein kurzes Kompliment, ein liebes Wort, eine Geste, manchmal auch nur ein kleines Zwinkern. All diese Dinge sind nicht schwierig und wenn die Person, für die diese Geste gedacht ist, darauf eingeht, dann ist das Eis gebrochen. Dann kann ein gemeinsamer Weg beginnen. Vielleicht nur ein kurzer. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass dieser Weg der Start in eine lange und schöne gemeinsame Zeit ist.

Was soll euch dabei passieren?
Im schlechtesten Fall bekommt ihr kein Zeichen zurück. Wenn es so sein sollte, dann ist euch nichts geschehen.
Dann habt ihr lediglich ein Lächeln oder ein Zwinkern verschenkt. Vielleicht auch ein Wort.
Aber ihr habt es gegeben, weil euch in diesem Augenblick danach war.
Es wäre nicht schlimm, weil ihr es gerne gemacht habt.

Ich glaube daran, dass die Liebe jeden von uns liebt, und auch, dass sie irgendwann jeden von uns küssen wird.

Wir müssen lediglich bereit sein, etwas dafür zu tun!

Samstag, 24. September 2016

Das "in mir" ...

gehört mir ...!

Und zwar nur mir ...!!!

Ja ... dieses IN MIR, ist meine Angelegenheit und auch wenn es einige Menschen gibt, die glauben auch mein inneres zu kennen, muss ich sie enttäuschen ... !

Dieses IN MIR ist deshalb in mir, weil ich es nicht nach außen tragen möchte ...! Würde ich es machen, würde es schließlich einen anderen Namen tragen ... Wahrscheinlich werde ich einige Menschen mit dieser Aussage verwirren ... wohlmöglich sogar verärgern ... immerhin wird es Personen geben, die im Glauben waren, alles über mich zu wissen ... !!!


Tatsächlich gibt es Personen, die sehr viel über mich wissen ... denen ich eine ganze Menge meiner Gedanken und Gefühle anvertraue ... !!!
Doch kann ich es nur dann, wenn ich diesen Menschen mein komplettes Vertrauen schenken darf ... dieses Ur-Vertrauen meine ich ...
Es sind Menschen, bei denen ich mich fallen lassen kann ... bei denen ich schwach sein darf ... die mich nehmen wie ich bin ... und wenn ich irgendetwas tatsächlich nicht binist es EINFACH ... ;-)

Aber es selbst zu wissen, ist doch schon ein Anfang ... Oder?

Falls ihr euch wundert, dass ich von Menschen schreibe ...!
Zwei Menschen sind auch schon Mehrzahl ... und ihr könnt euch sehr sicher darüber sein, dass es nicht annähernd 8 Menschen sein werden, denen ich mich so öffne, dass sie das IN MIR kennenlernen dürfen ... !

Diese Menschen bekommen viel von mir ... und zwar nicht nur mit ...! Nein, für diese Menschen bin ich da ...
Egal wann ... Egal wo ...!

Doch ich stelle auch Erwartungen an sie ... keine großen ... ich glaube, dass es ganz normale Erwartungen sind ...
UND während es mir bei sehr vielen Menschen relativ egal ist, ob sie meine Erwartungen erfüllen, ist es bei diesen Menschen anderes ...
Wenn ich diesen ganz wenigen und sehr wichtigen Menschen, mein IN MIR anvertraue, dann möchte ich auch über Dinge mit ihnen reden können ...


Auch mal über Dinge, die MIR wichtig sind ... Vielleicht sogar über DINGE, die dem anderen unwichtig sind ...
Doch wenn ich diesem Menschen wichtig bin, nimmt er sich auch die Zeit, über (für IHN) unwichtige Angelegenheiten mit mir zu sprechen ...

Vielleicht möchte ich einfach etwas erklären ... etwas gerade rücken ... meine Gefühle vermitteln ...

Nun gut, fast alle meiner IN MIR Freunde kennen mich ... und gehen in diesen Momenten auch darauf ein ...
Also, sie machen es nicht, weil ich es von IHNEN erwarte ... sie machen es, weil wir eine BESONDERE Beziehung haben ...
Weil wir Freunde sind ...

Wenn es Menschen gibt, denen ich dieses IN MIR gegeben habe, kann uns auch nichts mehr trennen ... !!!
Dann ist es irgendwie für immer ... !!!


Das Leben besteht aus geben und nehmen ...
Und ich bin gerne bereit, sehr viel mehr zu geben ... !!!
Doch wenn ich dann etwas nehmen möchte ... weil es mir wichtig ist ... weil ich das Bedürfnis habe über etwas zu sprechen ... etwas zu vermitteln ... etwas zu erklären ...

Dann möchte ich auch ERNST genommen werden ... !!!

Einen Tag mit den RICHTIGEN Menschen an eurer Seite

wünscht

Ben

Freitag, 23. September 2016

Den Weg zu euch

Habt ihr euren Weg schon gefunden?

Oder sollte ich besser fragen, ob ihr überhaupt schon danach gesucht habt?

Kann man einen Weg zu sich finden, ohne dass irgendetwas im Leben passiert? Ich meine, ohne dass irgendetwas gravierendes passiert?
Benötigen wir nicht meistens irgendeinen Anstoß? Ein Denkanstoß oder ein Erlebnis, das uns unser bisheriges Leben hinterfragen lässt?
Aus dem Alltagstrott, dieser manchmal gemeinen Routine, zu entfliehen ist nicht einfach. Aber was ist schon einfach? Sind nicht alle unsere Ziele und Träume meistens nur mit Kampf und kleineren oder größeren Komplikationen zu bewältigen? Müssen wir nicht um unsere Ziele und Träume kämpfen?


Ich glaube, dass es so ist und ich glaube ebenfalls, dass es gut ist, dass es so ist!
Würde es nicht so sein, wären es doch gar keine Ziele und Träume von uns. Dann wäre es doch Alltag! Oder?
Meine Meinung ist, dass man sich in einen neuen Lebensabschnitt nur dann begibt, wenn man der Meinung ist etwas hinter sich lassen zu müssen. Dies kann eine verlorene Liebe, ein Job der keinen Spaß mehr bringt, oder manchmal sogar ein Schicksalsschlag sein.

Ist es nicht tatsächlich so, dass wir etwas Neues nur dann beginnen wenn irgendetwas negatives oder schlechtes passiert ist? Ich persönlich kenne nur wenige Beispiele, bei denen sich jemand, obwohl alles gut und richtig ist, in eine neue Welt absetzt. Wenn alles glatt läuft, behalten wir doch meistens alle unsere Wege bei.

Die Frage die sich mir dabei stellt ist, ob ein negatives Ereignis oder Erlebnis, nicht also irgendwie doch etwas Gutes ist?
Hört sich dämlich an. Oder?

Nur wenn man von irgendwelchen Sachen die Faxen dicke hat. Wenn man von irgendwelchen Dingen total genervt ist. Die Momente in denen einem alles auf den Keks geht.
Ja, diese Augenblicke sind es doch die, die uns dazu bringen, uns zu hinterfragen. Häufig ist es dann so, dass wir mit alten Dingen abschließen. Mit Dingen bei denen wir erkannt haben, dass sie uns nicht gut tun. Dass wir sie nicht mehr wollen, oder es keinen Sinn mehr macht, an diesen Dingen festzuhalten.

Ich kenne unendlich viele Menschen, die täglich über ihren Beruf jammern. Die immer wieder sagen dass sie die Schnauze voll haben und es wohl am besten wäre, sich etwas anderes zu suchen. Einige von ihnen haben mir diesen Satz bereits vor zehn Jahren gesagt, einige vor fünf und manche erst vor einem Jahr. Doch geändert haben sie nichts!
Noch immer sitzen sie morgens in ihrem Auto oder in der Bahn und haben schon auf dem Weg zur Arbeit keine Lust darauf dort anzukommen.
Mit Betreten der Firma wird die Laune schlecht und erst wenn man sich viele Stunden später wieder ausgestempelt hat und sich auf den Weg in den Feierabend befindet, fühlt sich das Leben wieder lebenswert an.


Warum tut man sich sowas an? Ist es Feigheit? Faulheit? Oder die leidige Gewohnheit?
Was auch immer es ist? Ich kann jeden dieser Menschen nur den Tipp geben, jetzt und sofort zu versuchen, etwas zu ändern. Sich zu verändern und damit auch die Sicht auf das Leben!

Daniela Buchholz, mit der ich montags immer den Doppelblog schreibe, hat vor langer Zeit mal einen tollen Satz gesagt:
„Folge deiner Freude!“

Ich bin ihr für diesen Satz sehr dankbar. Also nicht nur für diesen Satz, auch dafür, dass ich sie kennen darf!
Aber in diesem Satz von ihr, steckt so viel Wahrheit, dass ich ihn täglich benutze und versuche danach zu leben.

Versucht ihr es doch auch einmal!
Folgt eurer Freude und ihr werdet sehen, dass das Leben unendlich viele schöne Momente bietet.


Nen coolen Tag
wünscht
Ben

Donnerstag, 22. September 2016

Wie man es macht ... man macht es falsch !

Man kann machen was man will ...

Wer Fehler sucht, wird sie nicht nur suchen ... sondern auch finden ...!

Alles ist relativ ... alles ist eine Sache des Blickwinkels ...

Und genau daher empfehle ich EUCH -und auch mir- ... Lasst das Leben laufen ... macht es so, wie es EUCH gefällt ... wie es EUCH zusagt ...!!!

Ein Beispiel gefällig?


Selbstredend habe ich ein Beispiel parat ...

Es war einmal ein Ehepaar, das einen 12jährigen Sohn und einen Esel hatte.
Sie beschlossen zu verreisen, zu arbeiten und die Welt kennenzulernen. Zusammen mit ihrem Esel zogen sie los.

Im ersten Dorf hörten sie, wie die Leute redeten: "Seht Euch den Bengel an, wie schlecht er erzogen ist... er sitzt auf dem Esel und seine armen Eltern müssen laufen." Also sagte die Frau zu ihrem Mann: "Wir werden nicht zulassen, daß die Leute schlecht über unseren Sohn reden." Der Mann holte den Jungen vom Esel und setzte sich selbst darauf.

Im zweiten Dorf hörten sie die Leute folgendes sagen: "Seht Euch diesen unverschämten Mann an... er läßt Frau und Kind laufen, während er sich vom Esel tragen läßt." Also ließen sie die Mutter auf das Lastentier steigen und Vater und Sohn führten den Esel.

Im dritten Dorf hörten sie die Leute sagen: "Armer Mann! Obwohl er den ganzen Tag hart gearbeitet hat, läßt er seine Frau auf dem Esel reiten. Und das arme Kind hat mit so einer Rabenmutter sicher auch nichts zu lachen!" Also setzten sie ihre Reise zu dritt auf dem Lastentier fort.

Im nächsten Dorf hörten sie die Leute sagen: "das sind ja Bestien im Vergleich zu dem Tier, auf dem sie reiten. Sie werden dem armen Esel den Rücken brechen!" Also beschlossen sie, alle drei neben dem Esel herzugehen.

Im nächsten Dorf trauten sie ihren Ohren nicht, als sie die Leute sagen hörten: "Schaut euch die drei Idioten mal an. Sie laufen, obwohl sie einen Esel haben, der sie tragen könnte!"

Fazit: die anderen werden dich immer kritisieren und über dich lästern und es ist nicht einfach, jemanden zu treffen, der dich so akzeptiert wie du bist. Deshalb: leb so, wie du es für richtig hältst und geh, wohin dein Herz dich führt...

Und ...

Stimmt IHR mir zu?

Habt nen bunten Tag!

Euer

Ben

Dienstag, 20. September 2016

Das Regenbogenmärchen

Für alle, die den Regenbogen lieben ...

Vor langer Zeit begannen die Farben dieser Welt zu streiten. Jede behauptete von sich, sie sei die Beste, die Wichtigste, die Nützlichste, die Beliebteste!GRÜN sagte:Klar bin ich die Wichtigste! Ich bin das Symbol für Leben und Hoffnung. Ich wurde gewählt für das Gras, für die Bäume und die Blätter. Ohne mich würden alle Tiere sterben. Schaut euch doch in der Landschaft um und ihr werdet sehen, dass ich in der Mehrheit bin!


BLAU unterbrach:Du denkst nur an die Erde! Aber betrachte doch den Himmel und das Meer! Es ist das Wasser, das die Basis für alles Leben ist und von den Tiefen des Meeres in die Wolken hinaufgezogen wird. Der Himmel gibt Raum, Frieden und Unendlichkeit. Ohne meinen Frieden wärt ihr alle nichts!GELB lachte in sich hinein:Ihr seid alle so ernst. Ich bringe Lachen, Fröhlichkeit und Wärme in die Welt. Die Sonne ist gelb, der Mond ist gelb, die Sterne sind gelb ... Eine Sonnenblume bringt die Welt zum Lächeln. Ohne mich gäbe es keinen Spass!Als nächste begann ORANGE ihr Lob zu singen:Ich bin die Farbe der Gesundheit und der Erneuerung. Ich mag rar sein, aber kostbar, denn ich diene den Bedürfnissen menschlichen Lebens. Ich überbringe die wichtigsten Vitamine. Denkt an Karotten, Kürbis, Mangos und Papayas. Ich hänge nicht ständig herum, aber wenn ich den Himmel zum Sonnenauf- oder -untergang färbe, ist meine Schönheit so eindrucksvoll, dass niemand einen Gedanken an einen von euch verschwendet.ROT konnte es nicht länger aushalten und rief aus:Ich bin der Herrscher von allen! Ich bin das Blut - Lebensblut! Ich bin die Farbe der Gefahr und der Tapferkeit. Ich bin bereit für etwas zu kämpfen. Ich bringe Feuer ins Blut. Ohne mich wäre die Erde so leer wie der Mond. Ich bin die Farbe der Leidenschaft und der Liebe, der roten Rose und der Mohnblume.PURPUR erhob sich zu ihrer vollen Größe: Sie war sehr groß und sprach mit Pomp:Ich bin die Farbe der Fürsten und der Macht. Könige, Häuptlinge und Bischöfe haben immer meine Farbe gewählt, weil ich das Symbol für Autorität und Weisheit bin. Niemand zweifelt an mir, man hört und gehorcht.Schließlich sprach INDIGO, viel leiser als all die anderen, aber mit ebensolcher Bestimmtheit:Denkt an mich. Ich bin die Farbe der Stille. Ihr nehmt mich kaum wahr, aber ohne mich würdet ihr alle oberflächlich werden. Ich repräsentiere Gedanken und Betrachtung, Zwielicht und tiefes Wasser. Ihr braucht mich für das Gleichgewicht und für den Kontrast, für das Gebet und den inneren Frieden.Und so fuhren die Farben fort zu prahlen, jede von ihrer eigenen Erhabenheit überzeugt. Ihr Streit wurde lauter und lauter. Plötzlich war da ein heller Blitz und grollender Donner. Regen prasselte schonungslos auf sie nieder. Die Farben drückten sich voll Furcht einer an den anderen, um sich zu schützen.Inmitten des Lärms begann der REGEN zu sprechen:"Ihr dummen Farben streitet untereinander und versucht den anderen zu übertrumpfen!

Wisst ihr nicht, dass jeder von euch für einen ganz bestimmten Zweck geschaffen wurde, einzigartig und besonders? Reicht euch die Hände und kommt zu mir."Sie taten wie ihnen geheißen wurde, sie kamen zusammen und reichten sich die Hände.Der Regen fuhr fort:Von nun an, wenn es regnet, erstreckt sich jede von euch in einem großen Bogen über den Himmel, um daran zu erinnern, dass ihr alle in Frieden miteinander leben könnt. Der Regenbogen ist ein Zeichen der Hoffnung auf ein Morgen. Daher, immer wenn ein guter Regen die Welt wäscht und ein Regenbogen am Himmel erscheint, erinnern wir uns daran, einer den anderen zu würdigen.Freundschaft ist wie ein Regenbogen:Rot, wie ein Apfel, süß bis ins Innerste.Orange, wie eine brennende Flamme, die niemals auslöscht.Gelb, wie die Sonne, die deinen Tag erhellt.Grün, wie eine Pflanze, die nicht aufhört zu wachsen.Blau, wie das Wasser, das so rein ist.Purpur, wie eine Blume, die bereit ist, aufzublühen.Indigo, wie die Träume, die dein Herz erfüllen.Mögen wir alle Freundschaften finden, die dieser Schönheit gleichen.

Liebe Grüße

Ben

Montag, 19. September 2016

Der Traum von Sylt!

Ich habe ihn ...

Und ich weiß, dass ihn auch viele andere Menschen träumen.

Da ich Bücher schreibe, kann ich mir manchmal meine Träume erfüllen. Zum Beispiel diesen ;-)

In meinem Buch "Ben - Wolken schmecken!"
könnt ihr, gemeinsam mit mir, UNSERE INSEL erobern ... !

Los geht`s!


Als E-book gibt es das Buch hier:

Und das Print, könnt ihr gerne über mich beziehen :-)


Es war nun alles für den Start unseres Traumes bereit. Wir hatten es, Dank tatkräftiger Unterstützung aller Beteiligten, tatsächlich geschafft, unseren gesetzten Termin zu halten.

Allerdings bekam ich manchmal auch ein wenig Angst. Ich hatte nun etwas mehr Freizeit, was leider auch bedeutete, dass ich mehr Zeit zum Nachdenken und Grübeln hatte.

Mir schossen immer wieder die gleichen Fragen in den Kopf. Hatten wir an alles gedacht? Können wir unseren Anspruch an uns selber gerecht werden? Aber am meisten Angst hatte ich davor, dass keine Gäste kommen würden. Immerhin gab es hier auf Insel unzählige Hotels, Pensionen oder Privatvermietungen.

Wir mussten es einfach schaffen, etwas Besonderes zu bieten. Unsere persönliche Note musste die Gäste überzeugen und vom Prinzip her waren wir alle geeignet dafür, unserem Anwesen, welches bereits von sich aus viel Charme und Individualität besaß, eine besondere Note zu verleihen.

In einer Woche sollte unsere Internetseite scharf geschaltet werden und am selben Tag wollten wir unsere Pension Gockel Bertram mit einer großen Feier offiziell eröffnen. Bianca und Katrin hatten inzwischen ihre Lebensutensilien aus Hamburg und Münster auf die Insel geholt und waren in die für sie vorgesehenen Wohnungen gezogen.

Hasi und die beiden Mädels organisierten die letzten Dinge auf der Insel, während Sandra und ich in Sandras gelben Liebling auf der A7 in Richtung Hamburg fuhren und wir auf der linken Spur von einem Audi TT überholt wurden.

Ich war mir einerseits nicht sicher, ob ich richtig gesehen hatte und wollte andererseits ein überholt werden nicht auf mir sitzen lassen.
So trat ich das Gaspedal einfach weiter durch.

Nach kurzer Zeit waren wir wieder dicht hinter dem TT, welcher bereitwillig auf die rechte Spur wechselte, um uns durchzulassen.
Ich hatte richtig gesehen. Am Steuer saß Götz der Schmierlappen und Anwalt Falkenstein und auf dem Beifahrersitz saß Pia.

Auf meiner Rosenstolz CD sang Anna R. gerade das Lied „Objekt der Begierde“ und ich fragte mich, ob dieses nur ein Zufall war.
Dass Pia mein Objekt der Begierde war konnte ich, mir selbst gegenüber, bereits seit längerer Zeit nicht mehr leugnen.
Leider hatte ich bisher noch immer nicht die Möglichkeit, es ihr zu sagen oder zumindest zu zeigen.

Erst jetzt nahm Pia mich wahr und blickte zu mir herüber. Götz versuchte auf der rechten Spur Gas zu geben, da er wohl etwas genervt von mir war, was sich allerdings als ein vergeblicher Versuch herausstellte.
Ich drückte nämlich ebenfalls aufs Pedal und blieb mit dem Porsche locker auf seiner Höhe.
Mit einem verliebten lächeln zu Pia und einem Siegerblick zu Götz, verabschiedete ich mich nach kurzer Zeit von den beiden und fuhr mit Sandras Porsche dem TT einfach davon.

Kurz danach sahen wir uns wieder.
Es war nicht so, dass der TT von Götz plötzlich Flügel bekam und er so wieder zu uns aufschließen konnte. Vielmehr hörte ich ein Hupen während ich dabei war, die letzten Meter auf dem Standstreifen, in Richtung der Tankstelle zu gehen.

„Schön peinlich!“, dachte ich mir, während ich dem TT hinterher sehen musste.
Immerhin hatten wir noch Glück.
Sandras gelber Liebling blieb nämlich direkt vor der Einfahrt zu einer Tankstelle stehen und somit konnten wir unsere peinliche Vorstellung relativ zügig beheben und weiter nach Hamburg fahren, wo wir eine halbe Stunde später auch ankamen.

Sandra wollte von Hamburg aus Werbung für unsere Pension machen und dafür sorgen, dass auch einige wichtige Leute an unserer Eröffnungsfeier teilnehmen. Ich besuchte meine Eltern, lud Lola und Fiete zu unserer Eröffnungsfeier ein und war nun bei Oma Anna angekommen.

Ich saß schon eine ganze Weile bei Oma Anna, war stumm und ließ die letzten aufregenden Monate in meinen Gedanken Revue passieren.
Immer wieder genoss ich diese Stille bei Oma Anna und war froh, in ihrer Nähe sein zu können.

Ab und zu rutschten meine Gedanken in die Kindheit zurück und in Situationen, die Oma Anna und ich gemeinsam erlebt hatten. So waren wir zum Beispiel einmal in Hagenbecks Tierpark und wurden von meinen Eltern irgendwann am späten Nachmittag vermisst.
Sie hatten Angst, dass uns etwas passiert sei und waren froh, als wir unverletzt und gut gelaunt gegen Achtzehnuhrdreißig vor der Tür standen.
Am Morgen um acht Uhr waren wir mit bepackten Rucksäcken in die Richtung der U-Bahn losmarschiert, um pünktlich um neun Uhr am Zoo anzukommen.

Da meine Oma Anna mir wirklich viel über die Tiere erzählen und erklären konnte, verflog die Zeit mit ihr immer wie im Fluge. Zwischendurch machten wir auf der Picknickwiese oder auf einer Bank Pause und Oma Anna erzählte mir Geschichten von den eben gesehenen Tieren.
Um siebzehn Uhr läutete ein Zoowärter die Glocke und lief durch den Zoo. Dieses war immer das Zeichen dafür, dass in einer halben Stunde der Zoo schließt und alle Besucher sich langsam auf den Weg zum Ausgang machen sollten.

Diese Tage in Hagenbecks Tierpark genoss ich immer besonders und sie gingen irre schnell vorbei. Außerdem lernte ich hier soviel über die Tiere, dass ich noch heute davon profitiere - dieses hätte ich nie alles in der Schule  lernen können.

„Tja, Oma Anna, nun ist es tatsächlich bald soweit und Hasi und ich eröffnen unseren Traum“, sagte ich zu ihr und erzählte von unseren letzten Umbauten und davon, dass uns Sandra, Bianca und Katrin auch in der Zukunft helfen werden.

Ich erzählte von meiner Angst vor dem Start und vor dem ungewissen, welches uns nun erwarten würde.
Allerdings erzählte ich ihr auch von der Vorfreude auf unser neues Leben und vor allem davon, wie sehr ich mich darauf freute, zukünftig auf Sylt zu leben. Mit den Worten:
„Drücke uns die Daumen und wünsche uns, dass es klappt, unseren Traum zu leben. Ich bin ganz bald wieder bei Dir und halte dich auf dem Laufenden!“, verabschiedete ich mich für heute von meiner Oma Anna.




Sonntag, 18. September 2016

Wenn alles Scheiße ist ...

... kann man sich dem ergeben!

Allerdings gibt es auch eine andere Möglichkeit!

Zum Beispiel kann man beginnen zu kämpfen. Wir können versuchen die positiven Seiten des Lebens intensiver zu betrachten, als diese grauen Schatten.

Dass es nicht leicht ist, braucht mir niemand zu erklären. Auch wenn viele immer glauben, dass bei mir alles gut ist, muss es ja noch lange nicht so sein.
Ähnlich wird es sich doch auch bei euch verhalten. Auch ihr versucht sicherlich ganz häufig, ein kleines Schauspiel zu spielen. Immerhin geht es ja UNS und nicht den anderen schlecht. Also sind wir ganz alleine der Boss von unseren Gefühlen. Wenn wir der Meinung sind, dass wir die Sache lieber mit uns alleine abmachen sollten, tun wir es!
Nur dann, wenn das Gefühl in uns brodelt, dass wir uns befreien wollen, lassen wir es heraus.


Wobei dann immer noch die Frage zu klären wäre, bei wem wir es herauslassen. Nur bei den engsten Freunden? Innerhalb der Familie? Im erweiterten Freundeskreis? Oder sogar bei unseren Bekannten?
Diese Frage kann nur jeder für sich alleine entscheiden.
Nicht nur jeder Mensch, sondern auch jede Situation, ist verschieden.
Es gibt Probleme, Krankheiten oder irgendwelche Verletzungen, die man am liebsten mit sich alleine abhält. Vielleicht denkt man sogar, dass es, wenn man darüber erzählt, andere gar nicht interessiert. Eventuell denkt man aber auch, dass es andere gar nicht zu interessieren hat!

Trotzdem muss man weiter kämpfen. Ganz egal wie ausweglos eine Situation erscheinen mag, es gibt so gut wie immer irgendwelche Wege, die wir gehen können. Häufig enden Wege, die im dunklen oder im Schatten beginnen, im Licht. Manchmal sogar im strahlenden Sonnenschein.
Um diesen Sonnenschein zu erreichen, dürfen wir jedoch nicht stehenbleiben und verharren. Wenn wir dies tun, werden wir den dunklen Tunnel nicht verlassen können. Nur wenn wir uns auf den Weg machen, werden wir diesen Gedanken, dass alles Scheiße ist, auch besiegen.


Manchmal hilft uns die Vergangenheit und der Gedanke daran, was wir schon alles geschafft haben. Leider gibt es Momente, die wir noch nicht erlebt haben. Allerdings sind diese Situationen keine Probleme. Auch dann sind sie keine Probleme, wenn es uns im ersten Augenblick so erscheint. Es hilft uns, wenn wir uns daran zurückerinnern, welch andere Fälle wir bereits gelöst haben. Was wir in unserem Leben schon alles geschafft haben. Was wir bereits überstanden haben, obwohl wir der Meinung waren, dass wir aus diesem Loch niemals wieder herauskommen werden.

Manchmal hilft es tatsächlich über irgendwelche Dinge zu sprechen. Gar nicht aus dem Grund, dass man sich von dem Gesprächspartner erhofft, dass er einem hilft. Dass er diesen perfekten Lösungsvorschlag parat hat.
Nein, wenn wir über diese Dinge sprechen, erzählen wir sie nicht nur unserem Gesprächspartner, sondern auch uns.
Sehr häufig erkennen wir erst dann, welche Lösungsmöglichkeiten wir tatsächlich haben. Auf welche Art wir mit unserem Missstand umgehen können und, wie wir ihn verlassen werden.

Also:
Nicht immer ist alles so Scheiße wie wir es vermuten ...!
Auf geht`s ... lasst uns kämpfen!

Liebe Grüße
Euer
Ben