Sonntag, 25. Juni 2017

Heimathafen

Meine Stadt heißt Hamburg

Und mein Hamburg wird auch immer meine Heimat bleiben !!!

Ganz egal, ob ich nach Berlin, München, Sylt oder den Pott ziehen sollte, Hamburg meine Perle wird auf Immer und Ewig meine Perle bleiben ...


Warum?
Ganz einfach, weil Hamburg zwar nicht die Hauptstadt, dafür aber eine Weltstadt ist. Weil Hamburg die mit Abstand schönste Stadt Deutschlands ist und ich, obwohl ich sehr viele andere Städte in meinem Leben gesehen habe, Hamburg am schönsten finde ...

Selbstverständlich wissen alle "fleißigen" Blog-Leser, dass ich für Sylt oder für die große Liebe Hamburg verlassen würde ...
Was aber nichts damit zu tun hat, dass ich Hamburg ab diesem Moment nicht mehr "lieben" würde ... Jede Möglichkeit würde ich nutzen, Hamburg zu besuchen ... !!!

Und nun kommen wir zu dem eigentlichen Grund meines heutigen Blogs ...
Hamburger sind so ...
Aber mit dieser Erklärung gebe ich mich nicht zufrieden!!!
Außer den Hamburgern und den Münchnern kenne ich keine Bewohner einer Stadt, die ihre Stadt so sehr lieben ... die so stark mit ihrer Stadt verbunden sind ... die nichts auf ihre Stadt kommen lassen ...



Sehr häufig erlebe ich, dass Menschen schlecht über ihre Stadt sprechen ... die mir erzählen, was alles nicht schön ist ... die zuerst die negativen Dinge aufzählen ...
UND die erst, wenn sie diese Punkte aufgezählt haben, noch folgende Sätze hinterher schieben ...
"Aber sonst ist es hier ganz schön ... " & "Trotzdem fühle ich mich hier irgendwie wohl ..."

Muss ich solche Aussagen verstehen?
Selbstverständlich ist keine Stadt so schön wie Hamburg ... ;-)
Aber wenn ich irgendwo lebe, heißt es doch, dass ich dort auch leben möchte ... und dann sollte ich doch auch hinter meiner Heimat stehen ...

Ich würde nie, wenn ich über Hamburg spreche, mit den wenigen unschönen Dingen beginnen ... und schon gar nicht würde ich Sätze über meine Stadt sagen, in denen vorkommt, dass es ganz schön ist oder, dass es mir hier irgendwie gefällt ...


Aber da scheinen wir Hamburger wohl anders "gestrickt" zu sein ...

Ich halte es da mit unserem Lokalmatatoren Lotto King Karl ...
"Hamburg meine Perle ... Du wunderschöne Stadt ... Du bist mein zu Haus ... Du bist mein Leben ... Du bist die Stadt auf die ich kann ...!"

Oder ich mache doch einen Umzug nach Sylt! ;-)



Freitag, 23. Juni 2017

Die Frage!

Nähe ...

Eines Tages fragte Mahatma Gandhi:
„Warum schreien die Menschen so, wenn sie wütend sind?“
„Sie schreien, weil sie die Ruhe verlieren“, antwortete ein Mann.
„Doch warum schreien sie, wenn die andere Person neben
ihnen steht?“, fragte Gandhi erneut.
„Wir schreien, weil wir wollen, dass die andere Person uns zuhört“,
erwiderte ein anderer Mann. Gandhi fragte weiter: „Ist es dann nicht möglich, mit leiser Stimme zu sprechen?“ Weitere Antworten folgten,
doch keine konnte ihn überzeugen.

Nach einem Augenblick des Nachdenkens sagte er: „Wollt ihr wissen, weshalb man eine andere Person anschreit, wenn man wütend ist?
Es ist so, dass sich bei einem Streit die Herzen zweier Menschen weit voneinander entfernen. Um diese Distanz zu überwinden, muss man schreien. Je wütender die Menschen sind, desto lauter müssen sie
schreien, um einander zu hören.
Darum laßt es nicht zu, dass eure Herzen sich bei einer Diskussion voneinander entfernen. Sagt keine Worte, die die Herzen
auseinander treiben, denn der Tag wird kommen, an dem die Distanz
so groß ist, dass es keinen Weg mehr zurück geben wird.
Ganz anders ist es zwischen zwei Menschen, die sich lieben.
Sie schreien nicht, sie reden sanft miteinander. Weshalb wohl?
Weil ihre Herzen einander sehr nahe sind. Die Distanz zwischen ihnen
ist klein. Manchmal sind sich die Herzen so nahe, dass sie nicht einmal sprechen, sondern nur flüstern. Und wenn die Liebe noch stärker ist, braucht es nicht einmal mehr ein Flüstern. Es genügt, sich anzusehen
und die Herzen hören einander. Denn wenn zwei Menschen sich lieben,
sind sie einander sehr nahe.“ 
(Verfasser Unbekannt)

Darf ich euch zu einladen? Zu Büchern, dessen Verfasser nicht "komplett" Unbekannt ist?! ;-)
Dann los:


Und so sieht der Typ aus ;-)


Mittwoch, 21. Juni 2017

Geht das?

Liebe ohne Nähe

... oder die Frage:
Kann man sich in eine Person verlieben, die man noch nie gesehen hat?

Ich spreche hier nicht von mir selbst, ich habe mich nicht in eine Person verliebt. Schon gar nicht in eine Person, die ich überhaupt nicht kenne!
Aber das Thema ist trotzdem sehr interessant.

Ob es wirklich Menschen gibt, denen so etwas passiert?
Meine Antwort hierzu ist ein eindeutiges jein!
Ich weiß, dass ich ein jein schon häufiger benutzt habe und ich kann mir vorstellen, dass ich euch mit meinem jein auf den Keks gehe.

Ich glaube, dass einige Menschen glauben, sich in eine Person, die sie vielleicht lediglich über das Internet kennen, verliebt zu haben.
Aber es ist kein Verliebtsein, es ist vielleicht eher Neugier, Faszination, es gibt eine Anziehungskraft, und ganz vielleicht sogar ein schneller klopfendes Herz.


Doch woran will man die Liebe festmachen?
Zur Liebe gehören Gedanken und Gefühle. Okay, die werden auch bei einer Internet-Bekanntschaft dabei sein. Aber es sind nicht die Gefühle, die eine Liebe ausmachen. Zur Liebe gehören Gespräche und zwar nicht ausschließlich in geschriebener Form. Der Geruch gehört dazu. Diese Wärme, die bei einem Aufeinandertreffen ausgestrahlt wird. Unsere Blicke, die mitten ins Herz treffen.
Man muss das Bedürfnis haben, diese Person, wenn sie dir gegenübersitzt, zu berühren. Ihre Finger zu streicheln. Zufällig mit dem Fuß das Bein vom Gegenüber zu stupsen.

Nur reale Liebe ist wirkliche Liebe. Kein geschriebenes Wort kann Nähe ersetzen. Ich meine die Nähe, in der man sich auch wirklich wohlfühlen kann. Diese Nähe, die einem Gedanken ans Fallenlassen in den Kopf treiben. Eine Nähe, die einem das Gefühl vermittelt, diesen Menschen beschützen zu wollen.
Ich meine, dass eine Liebe zu einer Person, die man nicht kennt, nicht existieren kann. Es handelt sich um Schwärmerei, um hoffen, vielleicht um Wünsche.
Aber die Liebe will leben und sie kann es nur dann, wenn man diese echten Gefühle erleben kann und darf.

Jetzt kommt mein Sorry!
Ein Sorry an alle, deren Illusionen ich gerade zerstört habe.
Das Schöne ist, dass es lediglich meine Meinung ist. Und die ist natürlich kein Maßstab.

Sollte es euch so gehen, dass ihr in einen Fremden verliebt seid, wünsche ich euch trotzdem viel Glück. Vielleicht gebt ihr mir sogar eine Info darüber, wie es euch damit ergangen ist.

Bitte versteht das nicht falsch: Selbstverständlich kann aus einer Internet-Bekanntschaft auch Liebe werden.

Aber erst, nachdem man sich persönlich beschnuppert hat. Daher auch mein jein am Anfang des Textes. ;-)

Kommt ihr mit nach Sylt? :-)



Montag, 19. Juni 2017

Darf ich

... Erwartungen an andere Menschen haben?

Eine sehr gute und auch schwierig zu beantwortende Frage!

Find ich zumindest und gehe mal ganz frech davon aus, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin.

Wahrscheinlich haben sich schon diverse Menschen diese Frage gestellt und ich vermute ganz stark, dass nicht jeder, auch auf eine Antwort gekommen ist.


Um spontan und wahrheitsgemäß zu antworten, muss ich ein ganz deutliches Jein raushauen, was uns selbstverständlich nicht wirklich voran bringt!
Also werfe ich jetzt meine Gehirnzellen an, krame in der Vergangenheit, denke über meine Gegenwart nach und überlege, was ich für zukünftige Erwartungen habe.

Es gibt einen Menschen in meinem Leben, von dem ich tatsächlich erwarte, dass er meine Erwartungen erfüllt. Manchmal möchte ich sogar, dass er meine Erwartungen übertrumpft und ich habe erst mit der Zeit gelernt, dass ich nicht zu sehr sauer auf ihn sein darf, wenn er es auch mal nicht schafft, meine Erwartungen zu erfüllen.
Der Kerl hat es tatsächlich nicht leicht mit mir und obwohl er mich manchmal dafür hasst, dass ich bin wie ich bin, verstehen wir uns trotzdem sehr gut.

Immerhin loten wir die Erwartungen fast immer gemeinsam aus und machen uns anschließend gemeinsam daran, sie zu erfüllen.
Okay, der Typ über den ich gerade schreibe, hat auch keine andere Wahl.
Ich bin es selbst und ich glaube, dass man die Erwartungen an andere Menschen nicht zu hoch schrauben sollte.


Warum nicht?
Weil das Leben ein guter Lehrmeister ist und ich schon Menschen kennen lernen durfte, die es nicht mal geschafft haben, kleine "Erwartungen" (Erwartungen in Anführungszeichen, weil es sich eigentlich nicht um Erwartungen, sondern einfach um GUTES BENEHMEN handelt) zu erfüllen. Doch schon meine Oma hat gesagt, dass benehmen GLÜCKSSACHE ist und je älter ich werde, je mehr muss ich ihr zustimmen.

Aber was ist nun mit den Erwartungen an andere Menschen?
Leider ist es in der heutigen Zeit doch so, dass gerade die Menschen am meisten erwarten, die selber am wenigsten bereit sind, selber etwas zu geben. Ob es an der heutigen Zeit liegt, ist ganz einfach zu beantworten.
Nein, an der Zeit liegt es nicht!
Die Zeit ist noch immer so schön, wie sie bereits immer gewesen ist! Die Menschen haben sich verändert und zwar leider nicht zum positiven!

Doch wenn wir etwas verändern möchten, ist es gar nicht so schwierig wie es scheint. Es ist nur ein kleiner Schritt, der auch gar nicht weh tut! Wir müssen lediglich die Waage der Erwartungen anders aufteilen. Die Erwartungen an uns dürfen ruhig etwas höher geschraubt werden, im Gegenzug müssen wir die Erwartungen an andere verkleinern und schon ist das Leben um einiges schöner und leichter!

Und noch ein NEIN, niemals dürfen wir von anderen Menschen Dinge verlangen, die wir selbst nicht erfüllen können. Durch solche Dinge machen wir uns das Leben viel zu kompliziert und drehen an einer Schraube, die man meistens (leider) nicht wieder zurückdrehen können!


Allerdings sind kleine Erwartungen definitiv erlaubt!
Wobei ich diese Dinge nicht als Erwartungen bezeichnen würde. Ich glaube, dass diese Dinge normale Alltagswünsche sind. Schließlich besteht ein gemeinsames WIR aus geben und nehmen!
Aus einem geben und nehmen, dass ohne Erwartungen lebt, dass selbstverständlich ist, da man sich schätzt und dem anderen eine Freude machen möchte!

Darf ich ERWARTEN, dass ihr meine Bücher kauft?
Nein, aber hoffen ;-)
Hier findet ihr zum Beispiel eines davon :-)




Sonntag, 18. Juni 2017

Kann man Gefühle verdrängen?

Meiner Meinung nach geht nur ablenken.

Allerdings ist meine Meinung auch, dass die Ablenkung nicht hilft. Zumindest hilft sie uns nur für den Moment.
Ablenken ist doch nichts anderes als verdrängen.
Und somit ist uns mit der Ablenkung nicht wirklich geholfen!
Nicht wirklich, da uns das Gefühl irgendwann wieder einholen wird und zwar auch dann, wenn wir diesen Menschen zum Beispiel gar nicht mehr lieben.

Auch der Hass ist ein Gefühl. So lange wir an einen Menschen, in welcher Art auch immer, denken, haben wir Gefühle für diese Person. Wenn wir, wie wir es so gerne mal machen, sagen, dass wir uns über Misserfolg einer bestimmten Person freuen, haben wir noch Gefühle für diesen Menschen.
Erst wenn wir wirklich keine Gedanken mehr an ihn verschwenden, haben wir die Gefühle für diesen Menschen abgestellt.
Erst dann sind wir auch wirklich frei. Für etwas anderes, für einen anderen Menschen.


Wenn wir uns mit einem Menschen streiten, lassen wir unseren Gefühlen freien Lauf. Wäre uns dieser Mensch egal, bräuchten wir nicht streiten. Dann würde es ein normales Gespräch geben. Daher ist es doch so, dass wir über eine bestimmte Sache erst dann hinweg sind, wenn wir weder Zu- noch Abneigung verspüren!
Ja, erst dann sind unsere Gefühle verflogen.

Selbstverständlich gibt es auch hier eine Ausnahme. Schließlich sind wir alle "nur" Menschen.
Es gibt eine Sache die wir zwar bei anderen Menschen nicht mögen, die wir aber selber hin und wieder aktivieren. Es ist sogar eine Sache, die wir häufig nicht zugeben. Manchmal selbst dann nicht, wenn wir dabei erwischt wurden.

Die oder besser gesagt UNSERE Neugier!
Irgendwie ist es doch logisch, dass uns Menschen, die uns eine ganze Weile begleitet haben, auf irgendeine Art noch interessieren. Ich behaupte einfach mal, dass sich niemand von uns komplett gegen die Neugier wehren kann!

Verbessert mich, wenn ich falsch liege.
Und wenn die Neugier nicht in irgendwelche schlimmen Dimensionen steuert, ist sie -glaube ich- auch gar nichts Verwerfliches. Doch auch hierbei sollten wir uns hinterfragen. Zumindest dann, wenn es nicht um unseren Nachbarn, sondern um unsere Vergangenheit geht.
Machen wir es lediglich aus unserer Veranlagung heraus? Also, auf Grund von Neugier. Oder machen wir es, weil wir es auch bei anderen Gelegenheiten, in anderen Situationen so machen?
Vielleicht gibt es bei dieser Person, die uns doch angeblich so egal ist, auch einem anderen Grund?


Machen wir es, weil noch immer diese "blöden" Gefühle im Spiel sind?
Blöde Frage. Stimmt´s?
Wer würde es schon zugeben wollen?

Ist es vielleicht sogar so, dass wir diese Frage manchmal gar nicht wirklich beantworten können? Vielleicht gar nicht beantworten wollen? Nicht beantworten wollen, da wir uns nicht selbst ertappen möchten?
Uns nicht ertappen wollen, da wir uns etwas vor machen? Weil wir uns vielleicht nur einreden, dass keine Gefühle mehr da sind?

Okay ich höre schon auf.
Diese Kette ist wahrscheinlich unendlich und ich hoffe für uns alle, dass wir uns weder etwas vormachen, noch, dass wir uns einfach nur ablenken.

Beides wird uns nicht helfen!


Übrigens ... alle meine Bücher findet ihr HIER:

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Freitag, 16. Juni 2017

Lügner

Oder auch:

Wer ein Mal lügt ...!

Uralt dieser Spruch!
Schon Oma hat ihn mir immer gesagt:
"Wer ein Mal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er nun die Wahrheit spricht!"

So, oder so ähnlich geht dieser alte, aber wahre Satz.
Oder?
Ist der Satz vielleicht nur alt? Alt, aber gar nicht wahr?


Also:
Definitiv ist die Aussage richtig, dass Lügner lügen ...!
Doch tun wir das nicht alle manchmal? Ich würde darauf wetten, dass es niemanden gib, der von sich behaupten kann, noch nie gelogen zu haben.
Wer dies tut, hat entweder ein extrem schlechtes Gedächtnis, oder er zählt Notlügen und "kleine Unwahrheiten" nicht mit.

Ich finde, dass es einen großen Unterschied zwischen Lügen und Lügen gibt.
Diese Notlügen sind erlaubt. Zumindest dann, wenn man sie nicht zu häufig benutzt und dann, wenn man sie nicht bei Freunden benutzt.
Zu Freunden sollte man immer ehrlich sein.
Dafür sind Freunde da. Ansonsten braucht man meine keine Menschen, die man als Freunde bezeichnet.

Das Schöne am Leben ist doch, dass man aus dem Leben lernt. Ich lerne viel aus dem Leben und dadurch selbstverständlich auch viel durch Lügen. Wenn ich merke, dass ich angelogen, oder auch ausgenutzt, werde, schließt sich ein Kreis.
Und zwar ein Kreis um mich herum.
Diese Menschen sind dann außerhalb meines Kreises und ich habe auch kein schlechtes Gewissen dabei.


Aber warum lügen Lügner eigentlich?
Ganz sicher, da sie Feiglinge sind. Weil ihnen der Mut zur Wahrheit fehlt. Weil sie in ihrer eigenen "Traum"welt leben. Sie leben in einer Welt, die sie sich selbst zusammenreimen.
Häufig glauben diese Menschen sogar die Geschichten, die sie verbreiten. Ja, sie glauben daran, auch wenn es sich ausschließlich um Lügen handelt.

Wahrscheinlich sind sie unzufrieden mit ihrem Tun. Aber anstatt etwas dagegen zu unternehmen, verstricken sie sich immer nur noch mehr im Lügengeflecht.
Ob wir diesen Menschen helfen können?
Ich weiß es nicht. Ich glaube, dass wir ihnen die Wahrheit sagen müssen.
Die Wahrheit tut doch Gutes. Daher ist es auch, so glaube ich zumindest, die einzige Chance, die wir haben.

Was man dagegen tun kann?
Man sollte sich selbst hinterfragen. Muss sich selbst mögen und darf nicht weiterhin dieses Lügen-Leben führen.

Wendet euch von lügenden Lügnern ab.
Zumindest von denen, die nicht nur manchmal eine Notlüge benutzen.

Warum sollten wir uns diese Menschen antun?

Aber mein Herzensprojekt dürft ihr euch gerne "antun" ;-)



Donnerstag, 15. Juni 2017

Welch Lüge!

"Dafür habe ich keine Zeit …"


???


Ich finde, dass dieser Satz auch wie folgt heißen könnte :


"Da habe ich keine Lust zu/drauf ..."

Ist meine Meinung da etwa zu extrem?

Sagt ihr es mir ...


Wenn ich wirklich etwas machen möchte, dann nehme ich mir doch die Zeit dafür ... Zumindest dann, wenn es um ALLGEMEINE Dinge geht ...
Selbstverständlich kann es sein, dass ich die Frage gestellt bekomme, ob ich am nächsten Samstag mit zum Fußball komme ... ich aber an diesem Samstag tatsächlich schon verabredet bin ...

Aber um diese Situation möchte ich mich gar nicht kümmern. Mir geht es viel mehr um diese Aussage, wenn die Frage gelautet hat ... "Hast Du mal Lust mit mir zum Fußball zu gehen ..."
Wenn da diese Antwort kommt, die ich bereits in der Überschrift genannt habe, dann finde ich es nahezu LÄCHERLICH ...

Warum ich es finde?

Na mal ganz ehrlich ... da kann man doch gleich sagen "Sorry, auf Fußball habe ich keine Lust ..." oder wenn es ein anderer Grund ist ... Falls sogar ich der Grund bin ... dann kann man mir doch sagen, dass man mit mir nicht ins Stadion gehen möchte ...

Die Wahrheit kann man doch sehr viel besser verstehen ... mir geht es zumindest so ... außerdem brauche ich mir dann keine unnötigen Gedanken machen ... brauche keine Vermutungen anstellen ... brauch nicht überlegen, ob ich eventuell etwas Falsches gemacht habe ...

Schaut mal ... folgende Situation ... also, nur als Beispiel!
"Hast Du Lust, mit mir in den Wildpark zu kommen?"
"Dafür habe ich keine Zeit ..."

Hä???

Wat für ne Aussage? Der Wildpark hat wahrscheinlich an mindestens 360 Tagen im Jahr geöffnet ... wer will ernsthaft behaupten, dass er schon jetzt weiß, dass er an allen 360 Tagen keine Zeit dafür hat ...

Schwachsinn ...!!!

Ich würde dann doch sehr viel lieber eine der nächsten Antworten bekommen ...

  • "Tiere in der Gefangenschaft schau ich mir nicht an ...!"
  • "Tierparks sind zu teuer ...!"
  • "Ich kann mir etwas schöneres vorstellen, als mit DIR Tiere gucken zu gehen ...!"
Den letzten Satz würde mir übrigens mein Freund Franky an den Kopf werfen ... aber genau aus diesem Grund schätzen wir uns ja auch so ...

Wenn man grad nen schlechten Tag hat, macht man sich doch nach einem "Dafür habe ich keine Zeit" unendlich viele Gedanken ... man überlegt, was man vielleicht falsch gemacht hat ... man zweifelt vielleicht sogar an der Freundschaft ...


Und es ist so UNNÖTIG ...
Immerhin sind ja für jede Gelegenheit auch die passenden Worte gefunden worden ... Warum sollten wir sie nicht auch (be)nutzen, wenn sie gebraucht werden ...

Aus welchem Grund sollten wir jemanden mit einer total dusseligen Aussage aus der Ruhe bringen?
Ja, weshalb sollten wir jemanden, nur weil wir einen dämlichen und nichtssagenden Satz benutzen, den Tag ... im schlimmsten Fall sogar die nächsten Tage versauen ...?

Also, sagen wir doch zukünftig einfach klar und deutlich, was wir auch ausdrücken möchten ...


Habt nen tollen Tag ...


Sagt DAS RICHTIGE


und macht euch keine unnötigen Gedanken ...

Übrigens ... mehr zu lesen findet ihr hier:


Und zwar ... ALLE meine Bücher :-)